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Generation Kill "Red White And Blood" 2011

Wir wollten es kaum glauben - der Verwalter unser Discographien und meine Wenigkeit - als wir nach der Ankündigung von "We're All Gonna Die" erfuhren, dass Generation Kill einen absolut genialen Vorgänger bereits im Jahre 2011 auf den Markt geworfen hatten und eben dieser auf den Namen "Red White And Blood" hört. Unglaublich, dieses verdammte Stück Thrash Metal der guten alten Schule. Es kommt nicht so häufig vor, aber diesmal waren wir uns sofort einig, hier handelt es sich um ein Werk, welches wir unbedingt unser Eigen nennen müssen.

Nun könnte man glatt behaupten: Alles klar, da spielt ja Rob Dukes und andere bekannte Musiker mit - wieder so ein Projekt. Weit gefehlt, Generation Kill mögen zwar ein Projekt sein, aber der Hass-Batzen aus dem Hause Rob Dukes & Co. hat definitiv mehr Seele als so manch eine in den Himmel gelobte Reunion-Scheiblette alter Helden. Wirklich guter Thrash Metal wird nicht am Reißbrett entworfen, er entsteht langsam in den "kranken" Köpfen der Musiker und muss reifen wie der Gestank einer versifften Mülltonne. Echter Thrash Metal muss widerwärtig sein und am Nervenkostüm dieser verlogenen Gesellschaft zerren, dabei darf das beißende Aroma der Punk-Music auf keinen Fall fehlen. Wenn diese Zutaten erst einmal in der Tonne sind, darf ordentlich darauf gekloppt, gesägt und geschreddert werden. Man klingt dat jut! Hört euch doch bloß einmal Songs der Sorte "Hate", den Titeltrack "Red White And Blood", "Walking Dead" oder auch "Let Me Die" an. Ich liebe sie alle! Als finalen Bonus-Track gibt es mit "Wish" eine Cover-Version von Nine Inch Nails voll auf die Fre...ähm...Ohren. Eine der weinigen Cover-Versionen auf diesem Erdball, die mir besser gefällt als das Original. Auf "Red White And Blood" wird einzigartiger Thrash Metal geboten und daher Daumen hoch und abgewartet, ob "We're All Gonna Die" genauso hammerartig einschlagen wird.

Dirk

GENERATION Kill veröffentlichen Cover sowie Trackliste des kommenden Albums "We’re All Gonna Die"

Generation Kill - Discography

 

Falkenbach "Asa" 2013

 

Ja , es gibt sie noch! Es sind nur noch Wenige und man muss sie suchen, aber sie sind noch da! Idealisten! Finanzieller Erfolg und Personenkult ist für sie sekundär. Es geht ihnen einzig und allein darum, ihre vertonten Gedanken zu verewigen und mit dem geneigten Zuhörer zu teilen. Eine Tugend, die vielen Genre-Kollegen leider abhanden gekommen ist. Zu groß scheinen die Verlockungen der großen Plattenfirmen zu sein, dass man ihnen nur schwerlich widerstehen kann. Einmal den Schädel aus der zähen "Undergroundlava" herausgestreckt, packen sie zu und zerren dich an deinem Gemächt aus der rotglühenden Masse und bevor du dich versiehst, stehst du als beschnittener, handzahmer Zombie vor tausenden brav zahlenden "Mainstreamrockern" in einer riesigen Arena und erntest von deinen Fans der ersten Stunde nur noch Spott & Hohn.

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