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Mantar - Ode To The Flame - Review

Als ich Mantar 2015 bei 40 Grad im Schatten das erste Mal live auf dem WFF gesehen habe, war ich von Anfang an begeistert, was dieses Duo für eine immense Power freisetzen kann.

Zum wahrscheinlich schlechtesten Auftrittszeitpunkt überhaupt, hatten sie es als Opener - ich glaube es war am Sonntag - nicht sonderlich leicht. Der Hitze trotzend, spielten Mantar ein unheimlich eindrucksvolles Set und zogen mich damit direkt in ihren Bann. Etwas mehr Dunkelheit wäre mir weitaus lieber gewesen, doch mit ihren Parts aus Doom und Black Metal rissen mich die Jungs trotz der widrigen Umstände aus den Fängen meines Hitzschlages. Während ich ihnen meine volle Aufmerksamkeit widmete, machten Mantar dieses Konzert zu einem sehr intensiven Erlebnis.

Umso mehr freut es mich nun, die neue Platte "Ode To The Flame" vorab hören zu können, welche das norddeutsche Düster-Duo am 15. April 2016 via Nuclear Blast Records veröffentlichen wird. Das Debüt "Death By Burning" präsentierten Mantar seinerzeit noch via Svart Records, doch zurück zum neuesten Streich. Was soll ich sagen? IST DAS GEIL! Die Männer hauen - genau nach meinem Geschmack - einen brachialen Song nach dem anderen heraus. "Era Borealis" und "I Omen" stehen bisher auf meiner Non-Plus-Ultra Liste der perfekten Songs ganz oben.

Mittlerweile sind es ja bekannte Trademarks der Band, aber die Elemente aus den Bereichen Doom, Sludge sowie Black Metal runden das Paket auch 2016 mehr als ab. Meine Trommelfelle drohten zu platzte, als ich vor Begeisterung die beiden soeben genannten Songs in voller Lautstärke durch meine Kopfhörer jagte. Verdammt energiegeladen und präzise auf den Punkt gebracht, wie ich meine. Bestehend aus 10 Songs,  rauschte das Album aufgrund seiner Kurzwelligkeit wie im Flug an mir vorbei. Die Songs wirken durchweg stimmig, und nur die Intervalle meiner heftigen Kopfbewegungen lassen die krächzige Stimme von Hanno sowie den Klang des von Erinc verdroschenen Schlagzeuges verschwimmen.

Dieses Album ist wahrlich eine Ode, und zwar für die Ohren der Fans. An dieser Stelle sei auch jedem Black Metal Fan das Scheibchen ans schwarze Herz gelegt, denn es ist so düster, mächtig und morbide - schlichtweg einzigartig. Der Wiedererkennungswert dieser zwei Burschen aus dem Norden Deutschlands ist enorm hoch. Sie unter tausenden Bands wirklich wiederzukennen, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich bin soweit, werde mein Bankkonto checken und mir sämtliche Platten von Mantar zulegen. (Da hast Du ja Glück, dass Matar erst 2 Longplayer am Start haben. - Anm. Red.) Definitiv fette 9 von 10 Punkten!

 

Theresa

9/10 Talkern



VÖ: 15.4.2016 - Label: Nuclear Blast Records



 

Tad Morose "Revenant" Review - 2013

 

Ich will es nicht wahr haben, aber hier haben wir es mit einem Silberling zu tun, der erst nach dem dritten Durchlauf seine großartigen Momente offenbart. Fast hätte ich diesen Schweden-Hammer der Bedeutungslosigkeit preisgegeben. Eine ganze Dekade ist seit der letzten Veröffentlichung ins Land gezogen. Diverse Besetzungswechsel sowie die Trennung von Century Media haben Tad Morose das Leben schwer gemacht. Sogar Joe Comeau (ehem. Overkill) stand bei den Nordlichtern zwischenzeitlich hinter dem Micro. Seit 2009 versuchen die Tad's "Revenant" an den Start zu hieven. Nun liegt die neue Scheibe vor und besitzt absolute Überraschungen.

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