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PIERCE THE VEIL - MISADVENTURES - Review

Pierce The Veil haben ihr neues Album "Misadventures" am 13. Mai via Fearless Records veröffentlicht. Jüngere Fans werden hier sicherlich aufhorchen, wobei sich letztlich auch nur die Fraktion angesprochen fühlen dürfte, die musikalisch zwischen Stilen der Marke The Rasmus und Billy Talent pendelt.

Böse Zungen bezeichnen den Stil auch als Post Hardcore. Schade, dass mich dieser Begriff immer an Briefe und professionellen Matratzensport in der Leistungsklasse erinnert. So ist es eben und daran wird sich so schnell auch nichts ändern. Folgendes Zitat spricht jedoch Bände und zeigt ganz klar, Pierce The Veil sind in den Staaten nichtganz unbekannt: "Das Album ist der Nachfolger zum 2012er Album "Collide with the Sky" mit dem die Band den Durchbruch in die Billboard Top 200 Charts schaffte und auf #12 einstieg sowie den #1 Spot in den Rock , Hard Rock und Modern Rock/Alternative Album Charts halten konnte und 350.000 Einheiten verkaufte. Für den Track "King For A Day" gab es damals sogar Gold." 

Ohne Worte oder besser gesagt, die Jungs scheinen in ihrem Genre auf dem richtigen Weg zu sein. "MISADVENTURES"  nimmt indes den zweiten Anlauf, um meine geschunden Lauscher mit akustischen Informationen für den völlig reizüberfluteten Bregen zu versorgen. Was ich hören muss, ist in der Tat nicht schlecht, zumindest kann ich dem Vierer aus San Diego weder Schiss-Moll noch instrumentale Defizite bescheinigen. Ansprechend und abwechslungsreich balanciert sich das Quartett über alles, was die Szene bis dato offiziell genehmigt hat. Leider fehlt mir hier etwas die Extravaganz. Ich denke aber , dass die schwerstens tätowierten Jungspunde von PIERCE THE VEIL wegen des modernen Stiles ihre Musik und  auch ihrer Optik polarisieren werden. Sollten sie auf der Bühne das reproduzieren können, was sie auf der Konserve anbieten, nimmt der Erfolg ganz natürlich an Fahrt auf. Hier wird der Demographische Wandel innerhalb der Szene nicht ganz unschuldig sein.

 

Dirk

7/10 Talkern


VÖ: 13. Mai 2016 - Label: Fearless Records-Caroline



Sirenia "Perils Of The Deep Blue" 2013

Na wer sagts denn? Es geht doch mit unserem Mortem. Ich hatte echt schon Angst, dass es sich mit Sirenia erledigt hat. Aber nein, 2013 melden sich Sirenia pünktlich und eindrucksvoll zur Saison zurück. Wie sagt unser Jan immer so schön: "Ich konnte keinen Stinker auf diesem Album ausmachen." Bis auf Track 4 (Intro eingerechnet) stimmt das auch. "Ditt Endelikt" kommt radiotauglich daher und wirkt gegenüber dem Rest des Albums isoliert. Also Track 4 weggedacht und schon passt es.

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