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MEMORIAM - For The Fallen - Album Review

Verneigung oder Respekt? Von mir aus auch beides, denn nichts anderes haben Karl Willetts und seine Jungs verdient. Dass der tragische Tod von Martin 'Kiddie' Kearns (2015) den Niedergang von Bolt Thrower nach sich ziehen würde, davon war auszugehen. Ob Karl den Kampf auf dem Schlachtfeld noch einmal aufnimmt, war reine Spekulation.

Den meisten von Euch dürfte es seit Wochen bekannt sein: Unter dem Banner MEMORIAM, weht die Kriegsflagge nun wieder straff im Wind. "Memoriam are preparing for battle. As the War Rages On... As the forces strengthen...on the 24th March 2017 let the Resistance begin.", ließ Karl zur Ankündigung des Lyrikvideos zum Track "Restistance" verlauten.

Bolt Thrower Fans dürfen sich also freuen, denn durch die Geburt von MEMORIAM wird der Geist der kultigen UK-Deather weiterleben. Allerdings, und das schreibe ich hier mit allem Respekt, ist "For The Fallen" ein ganz normales Death Metal Album, welches nicht unbedingt mit Höhepunkten überhäuft wurde. Muss diese Art von Metal überhaupt stets und ständig mit außergewöhnlichen Elementen glänzen? Meine Antwort hält hier ein klares nein parat. Mitunter erfreuen einfaches Riff-Werk und ehrliche Studioproduktionen das Herz des geneigten Fans. Wer also schlichte Strukturen mag, ohne viel Wirbel, Extravaganz und 'nem musikalischen Weltrekord, der könnte "For The Fallen" direkt neben seiner Bolt Thrower-Sammlung parken. Alle anderen sollten den außergewöhnlichsten Tod aller menschlichen Abgänge auf einem anderen Schlachtfeld suchen. Kult, Standard und ein wenig Bolt Thrower-Feeling - Punkt!

Dirk

7/10 Talkern



VÖ: 24.3.2017 - Label: Nuclear Blast



Accept "Restless And Wild" 1982

Moin Metalheads,

irgendwann im Jahr 1982 kaufte ich mir von Accept die "Restless & Wild" als LP.  Man, war ich damals begeistert von dem Teil! Sie rotierte auf meinem Plattenteller, wann immer es ging. Heimatmelodie als Intro - das war schon selten - dann ging es gleich zur Sache mit "Fast As A Shark ". So eine Geschwindigkeit  war ich von Bands aus Germany nicht gewohnt. Die Soundwand steht mit messerscharfen Riffs von Wolf Hoffmann und  Herman Frank sowie dem präzisem Drumming, dank Stefan Kaufmann. Den Bass bediente Peter Baltes. Über DIE Stimme von Udo Dirkschneider muss ich hier nichts mehr schreiben, denn die ist über alles und jeden erhaben.

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