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Månegarm "Legions Of The North" Review - 2013

Jawoll ja!!! Da kommen Manegarm aus Schweden mit einem neuen Output daher und niemand bemerkt, wie geil diese Scheibe eigentlich ist. Ich hatte sie mal in Berlin live erleben können, war sehr von ihrem Schaffen überzeugt und habe somit mal ins neue Werk gelauscht. Gespielt wird immer noch ein Mix aus Black-Viking-Pagan und Folk-Metal. Wobei die Folk Elemente fast in jedem Song einen sehr markanten Part übernehmen. Hier und da kommen auch die für Manegarm typischen „Ohhoho“ Chorgesänge durch. Sogar etwas Amon Amarth konnte ich bei einem Song heraushören. Das soll natürlich nicht heißen, dass Amon Amarth-Anleihen ein Garant für positive Ausschläge des Punktebarometers sind, spricht aber definitiv für den Abwechslungsreichtum von "Legions Of The North".

Lasst euch nicht vom sehr herben Black Metal-Geholze zu Beginn der Scheibe verunsichern. Sie entwickelt sich recht schnell zu einem geilen Eisen. Selbst ein punkig-folkiger Song Namens “Wake the Gods“ sorgt dafür, dass meine Mundwinkel selbsttätig den Kontakt zu den Ohren suchen. Volltreffer!! Mir gefällt der Mix aus den eben genannten Einflüssen sehr gut. Alles ordentlich arrangiert, überzeugen Manegarm Song für Song. Hymnenhafte Melodien beherrschen Musik und Gesang und lassen einen gedanklich sofort 'nen Berg im hohen Norden erklimmen, um mit voller Inbrunst einen Schrei des "Loslassens" gen Valhalla zu brüllen. So öffnet die Arme, schaut in den Himmel und huldigt diesen Kompositionen.

Wenn man diese sehr abwechslungsreichen Arrangements in einem langen Atemzug konsumiert, verstehe ich die Ansicht meines Kumpels immer mehr, der vor einigen Monden verlauten ließ: "Man sollte mit dieser Musik in den hohen Norden reisen, sich ein lauschiges Plätzchen in der Natur suchen, diesen Sound ganz laut genießen und dabei verweilen, bis die nächste Sonnenfinsternis erscheint. Denn genau diese wird der Manegarm Wolf, laut der nordischen Mythologie, verursachen, da er mit dem Blut der Toten herumspritzt, bis sich die Sonne schwarz färbt…..Yeahhhhhhhhhhh !!!!

Torsten



Tracklist:

1. Arise
2. Legions of the North
3. Eternity awaits
4. Helvegr
5. Hordes of Hel
6. Tor hjälpe
7. Wake the gods - Bonus track (Limited digi pack)
8. Vigverk
9. Sons of War
10. Echoes from the past
11. Månegarm - Bonus track (Only on iTunes)
12. Fallen
13. Forged in fire
14. Raadh


Quelle & Bild: Napalm Records

Suicidal Angels "Divide And Conquer" 2014 - Review

Vor einigen Jahren war es weiß Gott nicht üblich, auf der Suche nach Teilen der mächtigen Pandorabüchse des Thrash Metals in Griechenland Halt zu machen. Doch spätestens seit der 2012 veröffentlichen Langrille "Bloodbath" sind die Greek Thrasher von Suicidal Angels als Aushängeschild der Peleponnes in Sachen lauter, harter und dreckiger Musik verdammt ernst zu nehmen. Mit "Divide And Conquer" wird am 10. Januar 2014 der bereits fünfte Longplayer auf den Markt geschmissen, welcher wiederholt mit einem großartigen Coverartwork von Ed Repka verziert wurde.

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