1. Releases

  2. Interviews

  3. Live-Dates

  4. Verlosung

  5. Shirt-Talks

  6. wir hören



RESIST THE OCEAN - Heart Of The Oak - Album Review

Die 2012 gegründeten Nürnberger RESIST THE OCEAN haben dieser Tage ihr Debütalbum veröffentlicht. Grund genug, sich das Werk der fünfköpfigen Rasselbande auf die Radartüten zu legen. Offiziell ließ sich das Quintett in die Schublade von Metal Core & Co stecken, zumindest prangt diese Bezeichnung auch auf ihrem bandeigenen Sozialmedia-Auftritt.

Hätte ich die Möglichkeit, würde ich den Begriff Metal Core allzu gern von seinem Negativ-Image befreien. Will heißen, dass es da draußen viele Bands gibt, denen oftmals die Aufmerksamkeit versagt wird, weil sie eben diese Bezeichnung auf ihr Etikett druckten. Mitunter erwische ich mich selbst, Musiker, die sich dieser Stilistik verschrieben, abzustempeln oder gar mit Missachtung zu strafen. Unfug auf der ganzen Linie, denn Bands wie RESIST THE OCEAN haben unsere Anerkennung mehr als verdient. Musikalisch sind sie mit allen Wassern gewaschen, was sie nicht zuletzt mit ihrer wunderbaren Gitarrenarbeit unter Beweis stellen. Songs wie "Black Rust" (Track 8) sind nicht nur ein tonnenschweres Argument für diese, meine Behauptung, nein - sie erinnern gar an eine Zeit, in denen Melodic Death Metal aus Skandinavien den Kontinent überrollte. Was ihre Genre-Kollegen mitunter durch Synthese-Schrott kompensieren, frickeln Adrian, Konsti, Jochen, Art & Kevin gekonnt mit klassischen Elementen zu. Und ja, Core ist präsent, doch haben die Jungs eine Mischung am Start, der ich mich nicht entziehen kann. Fazit: "Heart Of The Oak" ist eine solide Inszenierung eines ernstzunehmendes Debüts. Punkt!

 

Dirk

7,5/10 Talkern


Tracklist: 1 Oceanlung 2 Long Road Home 3 Cauterize 4 Heart Of The Oak 5 Ambers 6 Handcarved Coffins 7 Dreamwalker 8 Black Rust 9 The Last Of Our Kind 10 Gilded Cage 11 Gilded Cage (Acoustic) [iTunes “Deluxe” Edition]


VÖ: 28.4.2017 - Label: Bleeding Nose Records 



 

SABATON "Heroes" 2014 Review

Was andere Bands zu  wenig haben, ist bei Sabaton in Überfluss zu finden. Wunderbar eingängige Songs, deren Melodien sich schon beim ersten Durchlauf in die Hirnwindungen fräsen. Diese garantierte Hit-Dichte gibt es sonst nur noch bei Powerwolf und Battle Beast. Damit ist das Wirkungsfeld der Schweden auch schon ganz klar abgesteckt. Sabaton, Powerwolf und auch Battle Beast gehören ohne Zweifel zu den Bands, die pompösen Kitsch mit Metal kombinieren und dabei eine Hammer-Granate nach der anderen abfeuern. Das textliche Betätigungsfeld der Schweden hingegen, ist alles andere als Spaß.

Weiterlesen ...