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Threshold "March Of Progress" 2012 - Review

Alter Schalter, Musik die sich als Prog Metal bezeichnet ist ja bekanntlich nicht jedermanns Sache. Aber wenn man diesem Album etwas mehr Aufmerksamkeit widmet, werden sich für einige Metaller, die sich sonst nur der deftigen rustikalen Rockmusik verschrieben haben, vielleicht doch Türen und Tore öffnen.  Kurz gesagt, zieht euch das Dingen ganz laut & am besten mit Kopfhörern rein und ihr werdet ein Feuerwerk von Instrumenten hören. Viele harmonische Melodien und Arrangements werden euren Lauschlappen einen Vollwaschgang in Prog verpassen.

Aufmerksam wurde ich auf Threshold auf dem 2013’er Rock Hard Festival, wo sie mich mit ihrer musikalischen Professionalität und ihrer sehr sympathischen Attitüde überzeugt haben. Der Sänger Damian Wilson hat für diese Art von Musik genau die richtige Stimme. Es macht Spaß ihm zu zuhören. Zu jeder Zeit sind die Vocals perfekt den Songs angepasst. Mal sind sie fröhlich, mal traurig, mal melancholisch und nachdenklich. Purer Wahnsinn! Diese Scheibe kann man auch mal so nebenbei hören, da sie nicht so komplex und schwierig ist, wie viele andere Outputs aus diesem Genre. Ich würde zu gern - mit dieser Musik in den Ohren - einen Segelflug unternehmen, um in aller Ruhe die Landschaften zu beobachten, welche mir starr und anmutig zu Füßen liegen. Genau dieses Gefühl vermittelt mir dieser „March of  Progress“. Zum Träumen schön und einfach einzigartig !

Sehr auffällig sind die bratenden Gitarren, die diesen Kompositionen die richtige Härte vermitteln. Geil umgesetzt sind auch die Gitarrenharmonien innerhalb der Songs, die mit wunderschönen Keyboard Sounds unterstützt werden. Alles in allem super produziert, sauber und ehrlich. Anspiel-Tipps wären z.B.: „Ashes“ sowie das überwältigende „Staring at the Sun“, The Hours“, “The Rubicon” und “Divinity-(Bonus-Track)”.
Jungs und Mädels, vor lauter Harmonien, die mir immer noch im Gehör festhängen, bleibt mir nur eines zu sagen: Ich bin begeistert!!!

Torsten


Painful - imagines pestis - Review

Entweder man lebt die schwärzeste Sparte des Metals oder man wird es immer schwer haben sich vor diesem dunklen Genre zu verbeugen. Ich zähle wohl eher zu Letzteren, was einer Rezension des dritten Albums der aus Karlsruhe stammenden Band nicht unbedingt dienlich sein dürfte.

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