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Fueled By Fire "Trapped In Perdition" 2013

Hat schon mal jemand von Euch die "Spiritual Healing" von den allmächtigen „Death“ in einer Thrash-Version gehört? Nein? Nicht vorstellbar? Liebe Freunde der rustikalen Rock Musik, ich habe da etwas gefunden, was dem mehr als gerecht wird. In meinem Live Review schrieb ich, dass Fueled by Fire die musikalischste Band an besagtem Abend war. Diese Scheibe hier, unterstreicht meine Behauptung aus dem Live-Review zu 100%. Am auffälligsten ist in der Tat die Musikalität der 4 Kalifornier. Unglaublich, welch ein Feuerwerk auf "Trapped In Perdition" entfacht wird. Der anfängliche Vergleich mit „Death“ ist natürlich im positiven Sinne zu verstehen und nur ein Anhaltspunkt bzw. mein Empfinden.

Hier wird nicht irgendetwas kopiert, nein - um Gottes willen, denn alle Songs sind sehr eigenständig und stehen für sich und zwar in vollendeter Form. Fueled by Fire spielen ihre Musik im Thrash Metal Gewand mit Death-metallischen Einflüssen. Geboten werden geile Melodien sowie ultra-geile Gitarrenläufe, die in Mark und Bein gehen. An jeder Ecke knallen und grooven einem die Songs  mit brachialster Gewalt auf den Solarplexus. Hier und da wird auch mal der Fuß vom Gaspedal genommen, um - dann noch fokussierter - den Marsch ins Feuer anzutreten. Ich liebe dieses Gefühl, wenn man bei voller Lautstärke die Luftgitarre zu Drummsticks werden lässt und nur noch uffta-uffta-uffta brüllt. So auch geschehen, als der Schreiber dieser Zeilen "Trapped In Perdition" zum X. Mal hörte. Wenn mich meine Liebste darauf anspricht, was ich denn da so laut getrieben hätte, muss etwas Großartiges aus den Speakern gerauscht sein. Hahahah. Ja, also für mich passt bei „Trapped In Perdition“ alles. Das fängt beim Gesang von Rick Rangel an, geht mit der Saiten-Fraktion weiter (Rick, Chriss Monroy, Anthony Vasquez) und endet beim Power-Drumming von Carlos Gutierrez. Die Jungs beherrschen ihre Instrumente perfekt und das hört man dem höllischen Inferno auch an. Hört euch Songs wie „Catastrophe“, „Profane Path“, „Rotten Creation“ oder „Pharmaceutical Extermination“ an. Ein Feuerwerk der metallischen Gefühle wird euch zum Wahnsinn treiben. So und genau so muss diese Mucke klingen. Man will nur noch eins……Thrash, Kill and Destroy!


Torsten


Tracklist Fueled By Fire "Trapped In Perdition" 2013

01. Catastrophe
02. Suffering Entities
03. Forsaken Deity
04. Profane Path
05. Defaced Mortality
06. Rotten Creation
07. Pharmaceutical Extermination
08. Symbolic Slaying
09. Obliteration
10. Abeyant Future (Outro)
11. Depiction Of Demise (Bonustrack)

DragonForce "Maximum Overload" 2014 - Review

Nicht wundern, aber dieses Review taucht hier noch einmal auf, weil dem Original vom 28.7.14 heute noch eine englische Version folgte. Wer's also nicht lassen kann, hier beide Versionen.

Wenn du auf der Überholspur bist und dennoch von sechs freundlichst dreinschauenden Herren überholt wirst, dann könnte es daran liegen, dass DragonForce mit dem Opener ihres aktuellen Outputs an dir vorbeirasen. Als wären sie auf der Hatz, geben sie hier eine Geschwindigkeit vor, bei der man das Gefühl hat, die Snare-Drum selbst kommt  nicht mehr hinterher. Furioser Einstieg, der ein ums andere Mal mit einer Thrash-Metal-artigen Beschleunigung akzentuiert wird. "The Game", so der Name des ersten Tracks, lässt zwischen all dem Speed auch großartige Harmonien frei, die dem Song den notwendigen Wiedererkennungswert verleihen.

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