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BROTHER FIRETRIBE "Diamond in the Firepit" 2014 Review

Gerade läuft "Diamond in the Firepit" zum 6. Mal durch meine Gehörgänge. Es ist schon ein Kreuz mit dem guten alten Hard Rock, war er doch Vorreiter für härtere Klänge und ist daher nicht mehr aus dem Rock-Genre wegzudenken. Hard Rock stammt aus einer Zeit, in der rückblickend die scheinbar heile Welt noch in Ordnung war. Brother Firertribe erinnern mich stark an die Klangwelt der achtziger Jahre, in denen Rocky seine Widersacher noch locker von der Platte fegte und nach "Eye Of The Tiger" von Survivor in die Arena einlief.

Diese Zeiten sind nun lange vorbei, die Musik jedoch lebt weiter und wird von derzeit vielen Bands zu neuem Leben erweckt. Btrother Firetribe gründeten sich bereits im Jahr 2002. Ihr Debüt wiederum, kam via Spine Farm Records erst 2006 zur Welt. 2008 legten sie mit "Heart Full Of Fire" nach und nun steht "Diamond in the Firepit" in den Startlöchern. Empu von Nightwish in der Liste der Bandmitglieder vorzufinden, ist zwar Musik in meinen Ohren, jedoch hat die Musik von Brother Firertribe nichts mit dem Sound der Symphonic-Könige gemein. Pekka (Gesang) und seine Mannen, bieten auf dem aktuellen Longplayer weichgespülten Hard Rock feil, der zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise die Härtegrade von Magnum erreicht. Diese sind ebenfalls nicht aus Stahl, aber das nur rein informativ, damit man sich vorstellen kann, welchen musikalischen ph-Wert der Indikator anzeigt.

Die Songs sind in der Tat durchdacht und versprühen gute Laune. Handwerklich einwandfrei in Szene gesetzt und mit jeder Menge Hit-Potential, durchforsten sie die Hochzeit des Hard Rocks. Genre-Fans werden mit Sicherheit Gefallen an diesem Wattebausch der Rockmusik finden. Der Track "For Better Or For Worse" ist ein Sahnestück "rockmusikalischer" Kulturgeschichte mit 80er-Style. Aber auch andere Tracks auf "Diamond in the Firepit" können diesem Song das Wasser reichen. Mir persönlich hat das 3. Studio Album der Finnen zu lange im Weichspüler gelegen. Die Produktion ist erstklassig und daher können Genre-Fans bedenkenlos reinhören, während Metaller tunlichst die Finger von dem Teil lassen sollten.

Dirk

VÖ: 02. Mai 2014 / Spinefarm Records 


 


 

STEAK "Slab City" 2014 - Review

Es wird steinig! Steinig, weil Stoner-Bands allmählich an meiner geschmacklichen Grundeinstellung rütteln. Will heißen, dass immer mehr Outputs des Genres zu gefallen wissen. Auch die Engländer Steak haben vor einigen Wochen ein "Vorgemerkt-Button" auf die Stirn bekommen. Der Testdurchlauf hat also erst einmal grünes Licht gegeben.

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