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Brothers In Arms "Warlord" 2015 Album Review

Nicht immer hat man die Möglichkeit vor dem offiziellen Release das Original in den Händen halten zu dürfen.

Es zu befummeln und vor allen Dingen in Endverbraucher-Qualität zu belauschen, ist ein tolles Gefühl, wenn ich da an so manch lausiges mp3 diverser Labels denke. "Warlord" ist nunmehr das zweite Album des Hamburger Hardcore Trios Brothers In Arms.

"Warlord" umfasst zwölf Songs, d.h. Du bekommst genau zwölf Mal amtlich auf die Zwölf - und zwar in feinster New Yorker Old School Hardcore Manier. Das Album besticht durch starkes Riffing, das uns hier der Saitenhexer Roman Krauser darbringt. Die aggressiven Vocals, welche uns Andrew ebenfalls zwölf Mal massiv entgegen brüllt, sind auch nicht gerade fein und passen hervorragend zum Sound. Ebenso vermöbelt Tim seine Kochtöppe ganz akkurat, beschert dem Album einen satten Druck und treibt damit das ganze Album nach vorn. Besonders beim Titeltrack "Warlord" wird uns mal etwas anderes geboten. Er startet mit einem Bass Solo, 'nem Einstieg, der vom Rest der Songs um eine Nuance abweicht. Zwei weitere Tracks heben sich auch noch etwas hervor. Der Track "Grim", bei dem Andrew durch Bryan Harris von Death Before Dishonor (amerikanische New School Hardcore Combo aus Boston) gesanglich unterstützt wird. Bei "Helpless" gibt es dann auch noch einen weiteren Gastauftritt durch Andrew Neufeld von der  kanadischen Hardcore-Punkband Comback Kid, auch hier wird Andrew Boswell vocaltechnisch unterstützt, was den Song's eine gewisse Abwechslung beschert. Auf bzw. in beiden zuvor genannten Songs, wirkt der Gesang - insbesondere durch die Doppelbesetzung am Mikrofon - wirklich sehr erfrischend. Das kommt ausgesprochen gut rüber.

Brothers In Arms bescheren uns mit Ihrem zweiten Langdreher ein gut gemachtes, aggressives als auch brutales Hardcore Album, welches mit 31 Minuten Spielzeit ein kurzes aber intensives Vergnügen darstellt! Wenn Ihr auf Hatebreed, Madball ect. steht oder wenn Ihr eben Freunde dieses Genre's seid, dann könnt ihr Euch Warlord beruhigt ins Regal stellen.

So und nu mal Butter bei die Fische, Brothers In Arms heimsen hier 7 von 10 Talkern ein.

 

Zottel


VÖ: 08.5.2015 Label: Swell Creek Records


Tracklist:

01.Intro

02.Never Surrender

03.On My Own

04.Warlord

05.Life Sick

06.Grim (Feat. Bryan - Death Before Dishonor)

07.Betrayal

08.One Moment Of Silence

09.Domestic Violence

10.Helpless (Feat. Andrew - Comback Kid)

11.Merciless

12.Demons


 

Toxic Holocaust "Chemistry Of Consciousness" 2013

Toxic Holocaust "Chemistry Of Consciousness" heißt meine persönliche Neuentdeckung. So ist das nun einmal, da forstet man Neuerscheinung für Neuerscheinung durch und plötzlich übertragen die Synapsen ein "Yes". Das aktuelle Album der US-amerikanischen Ein-Mann-Band aus Portland erschien am 25.10. 2013 via Relapse Records. Wir wären nicht metaltalks.de, wenn wir nicht wie gewohnt etwas später ins Glück greifen würden. Toxic Holocaust sind kein unbeschriebenes Blatt und treiben bereits seit 1999 ihr Unwesen. Joel Grind, Mastermind und Alleingänger spielte tatsächlich alle Instrumente höchst persönlich ein. Eine Ausnahme bilden die Session-Musiker, ohne die Joel live wohl keine Möglichkeit hätte seinen kultigen Metal der 80er Jahre live zu präsentieren.

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