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Tad Morose - St. Demonius - Review

Morgen erscheint das neue Album der Schweden Tad Morose. Ein Grund mehr, sich dem guten alten Heavy Metal der 1991 gegründeten Band hinzugeben.

Tad Morose sind und waren eine feste Größe im Power Metal Genre, dabei haben sie in der Vergangenheit des Öfteren Prog-Elemente über das ansonsten klassische Gebräu gestreut. Warum der ganz große Erfolg bis Dato ausblieb, wissen wohl nur die zu sagen, jene für Glück und Zufall verantwortlich sind.

Das 2013er Album "Revenant" war ein Befreiungsschlag nach 10jährigen Albumabstinenz. Zuvor waren die Bolnäs Metaller bei Century Media Records unter Vertrag. Mit diesem Label haben sie gemeinsam 3 Alben zu Tage gefördert, und obwohl sie ab 2005 mit Joe Comeau quasi Prominenz hinter dem Mikrofon verbuchen konnten, schafften es Tad Morose aufgrund diverse Schwierigkeiten nicht, in der darauffolgenden Zeit 'nen Silberling zu veröffentlichen. Joe Comeau (Ex-Overkill, Ex-Annihilator usw.) stieg nicht zuletzt wegen der großen Entfernung 2008 wieder aus. Erst nach 5 unendlich anmutenden Jahren zog der mürrische Tad wieder in die Schlacht! Das Ergebnis: ein solides Metal Album mit wuchtigem Riffwerk und klar erkennbaren Highlights, das durch den Song "Abcence Of Light" schon fast hitpotential besaß.

Können Tad Morose 2015 noch Einen oben drauflegen? Das Fundament steht! Tonnenschwere Power-Metal-Riffwalzen, die - obwohl auf dem Vorgänger produktionstechnisch etwas besser in Szene gesetzt - mit Euren Trommelfellen hart ins Gericht gehen werden. Nach ein paar Durchläufen steht fest, "St. Demonium" geht nicht direkt ins Blut und wirkt etwas sperriger als "Revernant". Doch das Album wächst mit jeder Rotation. Pikant würziges Material, das nur auf einer edlen Audio-Maschine konsumiert werden sollte, um die Wirkung der eben erwähnten Riffwalzen nicht zu schälern. Ich hatte es 2013 schon geschrieben. Breitbeiniges und abwechslungsreiches Riffwerk ist die Stärke der Bolnäs Metaller um das einzig verbliebene Gründungsmitglied Christer "Krunt" Andersson. Power Metal für Kerle eben. Hier fahren Tad Morose ganz klar die meisten Punkte ein. 'Ne dickbäuchige Melodie, die auf reichhaltige Ideen-Mahlzeiten schließen lässt,, hätte ich mir trotz allem gewünscht, wobei Tad Morose mit "Forlorn" und "Where Ignorance Reigns" zwei wirklich großartige Songs abgeliefert haben. In die Rubrik "großartig" gehören ebenfalls die Drums, die sich locker den Button "Real Doublebass" ans Revere heften dürfen.

Resümee: Ein solider Power Metal Hammer, der melodietechnisch etwas schwerer in die Gänge kommt als sein Vorgänger, aber dennoch die ein oder andere Überraschung parat hält. Gut in jedem Falle! Empfehlung für all diejenigen, die den Geruch von echtem, altem Stahl mögen.

Dirk

8/10 Talkern


VÖ: 28. August 2015 Label: Despotz Records



 

Avatarium - The Girl With The Raven Mask - Review

Da kommt es also angeschlichen, das 2. Avatarium Album, inmitten des herbstlichen VÖ-Wahnsinns! Okay, eingespannt wie eh und je, bin ich nun als „Doomkopf“ gefragt. Also den Puls runterfahren, ein Gläschen Wein eingeschenkt und dem neuen Werk von Avatarium aufmerksam zugehört.

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