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VADER - Future Of The Past II - Hell In The East - Review

VADER, eigentlich kommen Hinweise auf Alben der Band aus dem Hause Nuclear Blast, doch offensichtlich hat sich VADER gemeinsam mit dem Polnischen Label Witching Hour dazu entschlossen, dem 1996 veröffentlichten ersten Cover-Album (unter dem Banner Future Of The Past) einen bösen Bruder zu schenken.

Waren es in den 90er Jahren noch Cover-Versionen von Bands wie Slayer, Kreator, Celtic Frost und Sodom, haben Vader anno 2015 etwas tiefer in der Kiste gewühlt. Nur Eingefleischten Fans dürfte die Songauswahl der zweiten Attacke bekannt sein, zumindest ein gewisser Teil davon, denn es handelt sich ausschließlich um Songs Polnischer Kapellen, die ihr Heil im Thrash- und Death Metal suchten.

Wenn man die Tatsache, dass es sich hier um ein Cover-Album handelt, außer Acht lässt und sich nur auf sein Gefühl verlässt, kommt man schon während der ersten Runde zu einem Ergebnis, das wohlwollendes Abnicken hervorruft. Die Produktion ist amtlich, wenn auch nicht übertrieben fett, doch für Musik dieser Spielart allemal passend. Aufgrund der langjährigen Erfahrung und das daraus resultierende spielerische Vermögen der Band, holzen sich Vader mehr als solide durch 12 Tracks, denen sie definitiv zu neuem Glanz verhelfen ohne ihnen dabei die Seele zu nehmen. Auch wenn mir die überwiegende Anzahl der Songs unbekannt ist, macht es einfach nur Spaß, diesem Album zu folgen und ich fühle mich nicht nur in die Hochzeit des Death Metals zurückversetzt, nee - ich fühle mich bei diesen Klängen auch verdammt wohl.

Dass es sich bei den original Versionen nicht um das extravaganteste Liedgut handelt, hört man auch den Neuinterpretationen an, aber so ist das nun einmal, denn die betreffenden Bands orientierten sich seinerzeit an internationalen Größen. In jedem Fall ist dieses Album nicht nur genial umgesetzt, es ist auch irgendwie eine Hommage an die Polnische Szene, der Vader ja nun mal entstammen. Sympathischer Schachzug! Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, der sollte unbedingt die jeweiligen Songs dem mächtigen Googlerator zum Fraß vorwerfen. Ihr werdet fast in jedem Fall auf die Originalversion via YouTube stoßen. Vader rules!

Dirk


Tracklist: 1. Ostatni diakon (Exorcist cover) 2. Noc demona (Ghost cover) 3. Necronomicon (Imperator cover) 4. Totální destrukce (Krabathor cover) 5. Sen schizofrenika (Markiz de Sade cover) 6. The Beginning of Darkness (Merciless Death cover) 7. Ostatni sakrament (Scarecrow cover) 8. No Return (Slashing Death cover) 9. Czas apokalipsy (Slaughter cover) 10. Necromaniac (Thanatos cover) 11. Czarny anioł (Thrasher Death cover) 12. Wyrocznia (Kat cover)


VÖ: 14.12. 2015 - Label: Witching Hour



Death Above - The Attack Of The Soul Eaters - Review

Als dieses rumpelige Sahnestück oldschooliger Zerstörungswut eingeklöppelt wurde, steckte metaltalks.de gerade noch in der Planungsphase. Dass uns dieses wahnwitzige Vorhaben einmal nach Chile oder wie in diesem Fall nach Teneriffa führen würde, konnte damals wirklich noch keiner ahnen.

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