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VADER - The Empire - Album Review

Auf Vader ist Verlass - eine Band, ihr Wort und ein in Stein gemeißelter Stil. Punkt! Die Frage ist nicht, ob es auf die Augen gibt, sondern, wie stark die Schmerzen nach dem Impact sind.

Auch 2016 steht Euch nach dem Konsum des neuen Albums wieder das große Wunderlecken ins Haus. Die Produktion? Ist oberamtlich! Etwaige Kurskorrekturen? Gibt es Peter sei Dank keine. Die Rhythmus-Gitarre? Tönt mal richtig dick, mal höllisch schnell. Drums? Keine Eskapaden! Es geht geradewegs in die Behausung des Gehörnten, und zwar im Arbeitsrhythmus einer verdammten Nähmaschine!

Nichts Neues, sollte man meinen. Dem ist auch so und daher ist die Welt zum Teufel noch mal  in Ordnung. Warum ausbrechen, wenn es im Death Metal-Knast doch am schönsten ist. Natürlich haben Vader sich über all die Jahre weiterentwickelt, doch ihre Wurzeln schlugen sie mit jeder Pladde nur noch tiefer in die verfluchte Todeselei-Erde. Mal abgesehen davon, dass eingefleischte Vader-Fans mit Sicherheit 2 Songs von der vorangegangenen EP wiederkennen werden, gibt es auf "The Empire" natürlich auch neuwertiges Fratzengeballer, das Euch den Putz von Fassade holen wird. Im Stile der frühen Morbid Angel stechen Vader blitzschnell zu, nur um direkt danach mit einem tonnenschweren Riff-Panzer mehrfach über ihr Opfer zu kacheln. Zum Abschied gibt es in regelmäßigen Abständen exklusiv 'nen Liedchen aus dem Gehäuse der Stromgitarre, atemberaubend schnell und ohne Kompromisse. Faster than hell - da haben die Kadaver nicht einmal mehr die Zeit, ihre endgültige Postion unterhalb der Grasnabe einzunehmen. Heidnisches Gefiedel, das seines Gleichen sucht und definitiv zu den Highlights auf "The Empire" gehört. Mission erfüllt!

 

Der Prior

8/10 Talkern


VÖ: 4.11.2016 - Label: Nuclear Blast Records




Gasmac Gilmore - Begnadet für das Schöne - Album Review

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