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Monster Truck - Sittin' Heavy - Review

Monster Truck sind ein klassisches Beispiel dafür, dass man mit bodenständigem Rock der gemäßigten Gangart durchaus den Geschmack vieler Fans erreichen kann.

Das Besondere an den Kanadiern ist, sie werden von Fans aus den unterschiedlichsten Genres gemocht. Ob Rock-, Punk- oder Metal-Fans, sie haben sich seit 2009 einen geachteten Namen bei ihren Jüngern erspielt und die Zahl ihrer Anhänger wächst stetig weiter, dabei bedienen sie in erster Linie "nur" die gute alte Rockmusik, die sie je nach Lust und Laune mit Southern- oder Blues-Einflüssen kombinieren. Manch einer spricht gar vom Canadian Rock, doch das führt mir persönlich zu weit. Kern ist und bleibt Rock und dieser wird im Hause Monster Truck ausgesprochen geschmackvoll angerichtet.

Mit ihrem 2013er Debütalbum "Furiosity" konnten Monster Truck bereits vor zweieinhalb Jahren auf sich aufmerksam machen. Der guten Kritiken gab es viele, wobei sich die Monster Trucker in ihrem Heimatland sogar auf Platz 13 der Album-Charts vorarbeiten konnten.

Eines vorweg: Das neue Album zündet definitiv nicht beim ersten Durchlauf, vielmehr benötigt es einige Runden, um den Konsumenten von seiner Qualität zu überzeugen. Weder Melodien noch Song-Strukturen sind außergewöhnlich oder extravagant. Altbewehrte Kampftechniken dominieren das Sitten' Heavy-Schlachtfeld, dafür solide und mit bestechender Qualität. Selten ausufernd, gewohnt lässig, bietet das Quartett 11 Songs dar, von denen gerade die ersten beiden Tracks recht ruppig grooven. Aber auch "The Enforcer" (Track 8) gehört zu den aufgeregteren Nummern. Letztlich haben Monster Truck mit "Why Are You Not Rocking", "Don't Tell Me How To Live" (1+2) sowie dem 8. Track drei Referenzen auf der Rille, die das Album locker in die Region 8/10 bringen. Für den Rest des Liedguts gilt: Whiskey auf, zurücklehnen...enjoy the album! 

 

Dirk

8/10 Talkern


VÖ: 19.2.2016 - Label: Mascot Records




ENGEL - "Raven Kings" Review - 2014

Kaum zu glauben, dass es schon vor 12 Jahren ein Referenzwerk gab, an jenem sich das gesamte Genre des modernen Melodic Death Metals auch 2014 noch immer messen lassen muss. Gemeint ist hier das 2002 veröffentlichte Meisterwerk "Natural Born Chaos" von Soilwork. "Raven Kings" von Engel wird sich diesen Vergleich ebenso gefallen lassen müssen, wie diverse andere Outputs melodieorientierter Modern Death Metal Geschwader.

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