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Trans-Siberian Orchestra – “The Ghosts Of Christmas Eve” - Review

Man kann darüber denken was man möchte, dieses Projekt ist aus der Musikwelt nicht mehr wegzudenken und schon lange kein einfaches Projekt mehr. Trans-Siberian Orchestra sind zu einer rentablen Firma herangewachsen, deren Bilanzen sich mehr als sehen lassen können.

Was das alles noch mit Heavy Metal zu tuen hat? Rein gar nichts, doch wem möchte man es verdenken? Da draußen gibt es unzählige Künstler, die gern des Erfolges von Trans-Siberian Orchestra habhaft werden würden. Paul O'Neill, Produzent und einstiger Förderer der US-Legende Savatage, erschuf Mitte der neunziger Jahre dieses mächtige Klangerlebnis, dessen Potential er sich damals selbst in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen konnte. Aus einer Idee, die ursprünglich auf dem 87er Savatage-Album "Hall Of The Mountain King" entstanden ist, nämlich epische, klassische Musik in den Sound der US-Truppe einfließen zu lassen, wurde ein unaufhaltsamer Mega-Seller.

Inzwischen liegen 11 Veröffentlichungen vor, die nur einen Teil des Erfolges von TSO ausmachen, denn, man lese und staune: "Paul O'Neill und sein Gefolge haben sich die Position als einer der größten Rock-Acts der Welt erarbeitet, indem sie etwa 2.000 Shows für 13 Millionen Fans spielten und somit Tour-Einnahmen von ca. 580 Millionen USD erzielten. 2009 hat das Billboard Magazin TSO auf Nr. 25 der “Top Touring Artists of the Decade” platziert."

Warum also die Kuh nicht melken, solange sie lecker Milch gibt. Auch dann, wenn schon im Jahre 2004 versprochen wurde, keine weitere Weihnachts-Veröffentlichung in die Regal zu schieben. Sicher, es handelt sich ja lediglich um die Audiovision der 2001er Erfolgs-DVD und großzügiger Weise wurde diesem Output "Music Box Blues (Daryl Pediford Tribute New York 2004)” als Bonus hinzugefügt. "Außerdem werden die Songs "Christmas Dreams" und "What Child Is This" von The Lost Christmas Eve auf The Ghosts of Christmas Eve vorhanden sein, um die Geschichte, die auf Tour präsentiert wird, besser widerzuspiegeln." Aber mal ganz ehrlich? Das ist wohl das Mindeste.

Ich bin mir ziemlich sicher, weltweit gibt es verdammt viele Fans, die sich lieber ein neues Savatage-Album in die Sammlung stellen würden, statt des Abklatsches einer 15 Jahre alten DVD. Nun ja, ein Sammlerstück ist “The Ghosts Of Christmas Eve” allemal. Auch wenn der Sound anno 2016 unsagbar antiquiert klingt, erinnert er doch all zu stark an die einstigen Savatage-Werke, womit meine Welt grundsätzlich in Ordnung ist.

 

Dirk

ohne Wertung


VÖ: 4.11.2016 - Label: Universal



 

Metallica - Hardwired...to Self-Destruct - Album Review

Bitte, zum Teufel noch mal, Metallica, lasst es endlich wieder krachen, und zwar ganz im Stile der ersten vier Alben. Und ja, ihr dürft auch gern auf ein und dem selben Riff rumreiten. Ob meine Stoßgebete ihr Ziel erreichten, wird hoffentlich der erste Testlauf des neuen Albums offenbaren.

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