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Bloodspot - To The Marrow - Album Review

"To The Marrow" ist im 12. Monat 2016 erschienen, also kurz bevor das letzte Jahr den Löffel abgegeben hat. Bloodspot hingegen geben noch lange nicht den Löffel ab, was man der lärmenden Hessenkolonne auf ihrem aktuellen Album durchaus anhört.

Noch im März 2016 führte unsere Theresa mit den Jungs aus Limburg ein Interview. Hauptthema war das sehr interessante Cover-Konzept, in dessen Fokus Bloodspot eine Art Fusion mit ihren Fans stellten. Näheres dazu könnt ihr hier lesen: Bloodspot - Interview mit Pete - Bloodspot fusionieren mit ihren Fans! Ob sie sich auch akustisch mit ihren Fans verbinden können, wird die Zukunft zeigen, wobei diesem Ziel nichts im Wege stehen sollte.

Bloodspot wüten mit ihrem Death/Thrash in schlichten, modernen Gefilden. Ihr Gesamtsound ist äußerst rifflastig, Ecken und Kanten findet man nur selten. Wobei, eine mächtige Ecke findet bzw. spürt man schon, nämlich die Furche, die Bloodspot auf Eurem Schädel hinterlassen haben, nachdem sie mit den 10 Tracks des neuen Albums das lausige Prozessorgehäuse zwischen Euren Ohren malträtierten. Spaß bei Seite und mit Verlaub, "To The Marrow" knallt ordentlich, gleichwohl ich mir den einen oder anderen Spannungsbogen mehr gewünscht hätte. Der Fünfer weicht keinen verdammten Millimeter von seinem Plan ab und treibt seinen monolithisch wirkenden Sound-Koloss bis ins Mark des Zuhörers. To the marrows - eben - wie der Name schon sagt. 

Bevor Euch Pete und sein Abriss-Kommando allerdings bis ins Mark treffen werden, sollten Ihr dem neusten Werk mit ein paar Ehrenrunden Starthilfe geben, denn das Material erschließt sich nicht nach der ersten Rotation. Freilich, es reißt gewaltig an der Säule, aber Perlen wie "Kein Mensch ist Illegal", "A Wonder Of Vows" oder "Average White Running Caverns" offenbarten sich mir erst nach Runde 3. Wer monströse Riff-Walzen mag, auf Soli vom Fließband verzichten kann und hasserfüllte Verbal-Gewitter erleben möchte, der sollte sich "To The Marrow" schleunigst zulegen. Das Album steigt auf metaltalks.de direkt in die Kategorie gut ein, die bekanntermaßen bei 7,5/10 Talkern anfängt.

Dirk


Tracklist "To The Marrow" 1. The Act of Fame 03:05 2. Embrace the End 03:33 3. To the Marrow 03:21 4. Kein Mensch ist illegal 05:31 5. Economic Eradictation 03:35 6. A Wonder of Vows 03:50 7. Public Porn 03:38 8. The Feast of the Leading Needs 03:24 9. Average White: Running Caverns 03:26 10. Lower the Cut


VÖ: 9.12.2016 - Label: Bret Hard Records 



Incubator „LieBISSlieder“ 2008

Wer, wenn nicht wir? Wer, wenn nicht ich?

Verdammte Scheiße! Da sitzt man mit einem Kumpel beim Soundcheck und hört mal wieder Incubator. Ja, genau die aus dem schönen Norden unserer Republik. Mit ihren genialen Scheiben „Symphonies of Spiritual Cannibalism“ und „Mc Gillroy, the Housefly“, haben uns die Jungs in den Jahren 1991-1992 doch sehr beglückt. Dann kam „Hirnnektar“ und niemand wusste so recht, was uns Incubator damit sagen wollten? Schwer verdaulich, das Material! Tja, und wie es dann eben so ist, ruck, zuck ist eine Band aufgrund des Wahnsinns und der Masse an Neuveröffentlichungen einfach verschwunden. Leider! Fatal Error, kann ich nur sagen, denn was ich jetzt nach vielen Jahren aufgrund unseres bereits erwähnten Soundchecks gehört habe, muss hier und jetzt in Worte gefasst werden.

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