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Overkill "The Killing Kind" 1996

Ich glaube nicht an an Gott. Denkpause! Aber ich glaube an den Sinn bestimmter Erlebnisse in meinem Leben. Und genau aus diesem Grund muss ich hier und jetzt "The Killing Kind" von Overkill besprechen. Ich weiß, 2013 ist ein wenig spät, jedoch ist das der herausragende Vorteil auf metaltalks.de. Wir besitzen das Privileg, hornalte Scheiben in den Fokus zu nehmen.  Wir definieren auch nur selten die Musik, jene schon 20000x besprochen wurde - vielmehr können wir nach Jahren auch unsere Erlebnisse in die "Reviews" packen. Und hier kommt so eine bemerkenswerte Story, wie ich meine. Es ist nicht zu fassen.

The Killing Kind ist genau das Album, dass ich 1996 nicht gekauft habe. Der Grund ist mir nach all den Jahren nicht näher bekannt, jedoch ist es ein unverzeihbarer Frefel gewesen. Songs wie "Certifiable" stehen heute ganz oben, auf meiner ICH MUSS AUSRASTEN - Liste. Selbst der Opener "Battle" gehört zu meinen absoluten Faves. "Battle" ist derartig abwechslungsreich, dass man glatt behaupten könnte: "Andere Bands würden hier 10 Songs daraus bauen".

Nachdem ich also "The Killing Kind" nicht in meine Sammlung aufnahm, trug sich folgende kuriose Begebenheit zu: Ein Kumpel brachte mir unaufgefordert den Silberling von einer Heavy Metal-Shoppingsession mit. Der Preis war nicht der Rede wert und ich konnte endlich die vernachlässigte CD mein Eigen nennen. Einige Jahre später kaufte ich in einem ominösen, verrotteten und verfaulten Trödelladen eine CD-Automappe - aus dem Nachlass eines verstorbenen Drogenabhängigen - so der Trödelheini. Was befand sich also in der Mappe? Richtig, die "The Killing Kind" von Overkill. Ich bewahrte die CD (ohne Hülle - war beim Kauf nicht dabei) in einem Pappschuber auf. Irgendwann bastelte ich unserem Skullkrusher Torsten - wem sonst - eine LED-Overkill-Lampe aus Stahl - woraus sonst. Nun operierte ich genau diese CD in die Lampe ein. Super Lichteffekt und die CD hatte nun auch einen ehrenwerten Platz gefunden. Ich war also rehabilitiert, dachte ich. Am 16.05.2013 bestellte ich die "Coverkill" von Overkill bei einem namenhaften Second Hand Online-Shop. Ich traute meinen Augen nicht, als ich die Hülle der "Coverkill" öffnete. Fein säuberlich lag da oben auf dem andren Silberling, ...na? Genau, die... "The Killing Kind" von den Jungs aus New York. Spätestens jetzt war ich völlig von der Rolle. Es ist unglaublich aber wahr!!! Nun ist sie wieder da! Wer Interesse hat, der kann sie gerne haben, denn ich bekomme "The Killing Kind" so oder so wieder.

Tja, so ist das manchmal im Leben. Und die Moral von der Geschicht? Vernachlässige deine alten Helden nicht! "The Killing Kind" sollte in einer gut sortierten Heavy Metal-Sammlung nicht fehlen. Andernfalls besuchen Euch die Geister aus New York. Und lasset die Finger von alten CD-Mappen! "SO lEAVE THE LIGHT ON - SO I CAN SEE - AND YOU BETTER - LET ME IN - MOTHERFU....!" (Textauszug aus dem Song "Certifiable")

Dirk

RUNNING DEATH - EP "The Call Of Extinction" Review

Fast zwei Jahre sind nun bereits ins Land gezogen, seitdem Running Death "The Call Of Extinction" auf den Thrash Metal Altar gelegt haben, um der Welt klar zu machen, dass auch sie dieser Musik hoffnungslos anheim gefallen sind. Running Death bieten klassischen Thrash Metal feil. Mit reichlich Vorschusslorbeeren ging die vorliegende EP bei uns ein. Wir hörten sie rauf, wir hörten sie runter, drehten sie links, drehten sie rechts und gaben sie in unseren musikalischen Brutkasten, damit auch "The Call Of Extinction" ausgiebig reifen konnte. Getreu unserem eigen Anspruch, wer uns ein CD reinreicht, der bekommt auch ein Review, haben wir es uns mit diesem Motto aber auch nicht leicht gemacht.

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