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ORIGIN - "Omnipresent" 2014 - Review

Freunde der Nacht, was ist das bloß für ein gottloses Gemetzel. Präzise und auf den Punkt genau schrauben euch Origin die Rübe ab. Man kann seinen Widersacher skrupellos aus dem Ring schlagen oder - wie im Falle von Origin - mit Stil und Technik von der Platte putzen. Feind tot, Ausführung fehlerfrei! Origin fordern dein ohnehin überlastetes Nervenkostüm heraus und bringen dich völlig schmerzfrei dem Gehörsturz empfindlich näher. Vielleicht ist das schon kein Geheimnis mehr, aber dennoch - auch wenn dieses Album bereits über einen Monat in den Läden steht - möchte hiermit gesagt sein, was unbedingt ausgesprochen werden muss.

Origin aus Topeka (Kansas) sind beileibe keine Unbekannten mehr. Gegründet 1997, mit Relapse Records großgeworden und unter anderem auch bei Nuclear Blast Records im Stall, lärmten sich die Amerikaner in die Herzen qualitätsliebender  Death Metal Fans. Inzwischen ist man bei Agonia Records untergekommen, keine falsche Entscheidung, wenn man bedenkt, welche Bands das Label unter Vertrag hat. Auch Ragnarok "musizieren" unter dem Banner von Agonia.

Wodurch unterscheiden sich Origin nun von anderen Technical Death Metal Bands, wenn sie doch alle den Feind mit außergewöhnlichem Stil um die Ecke bringen? Origin lassen dir kleine aber feine Pausen, obgleich sie rhetorischer Natur sind und nur ein einziges Ziel verfolgen, nämlich so schnell wie möglich deinen Niedergang herbeizuführen. Der Hammer trifft dich hierbei genau zwischen die Augen und im Normalfall geht an dieser Steller das Licht aus. Origin geben dir die Zeit, dass  du spürst, wie dir das Blut übers Antlitz perlt, bevor es für alle Zeiten verdammt dunkel wird.

THRALL:FULCRUM:APEX (Track 2),  Permanence (Track 3), Manifest Desolate (Track 4) Obsolescence (Track 10) unterstreichen diese Behauptung mit Sicherheit und sind einer dicken Kostprobung wohlgesonnen , wobei "Manifest Desolate" rein rhythmisch der Chef im Ring ist. Insgesamt betrachtet ist "Ominpresent" ein wahrer Destroyer, der nicht nur Leistungsgrenzen auslotet, sondern auch Raum für markante Passagen lässt, die es dem geneigten Zuhörer ermöglichen, bestimmte Teile der Songs wiederzuerkennen, was bei diesen furiosen Geschwindigkeiten und der skrupellosen Darbietung nicht immer einfach ist. 

Mit dem dreizehnten Song schieben Origin ein Stormtroopers Of Death (S.O.D.) Cover nach, welches vom Album "Speak English Or Die" stammt und das 2014er Langeisen hervorragend abrundet. Sehr interessant ist, wie der alte S.O.D. Charakter den Stil der Kansas-Jungs förmlich aufbohrt. Grandioses Cover, bemerkenswertes Album! 

 

Der Prior

VÖ: 4.7.2014 - Agonia Records /Soulfood


Tracklist:

1. All Things Dead
2. THRALL:FULCRUM:APEX
3. Permanence
4. Manifest Desolate
5. Absurdity of What I Am
6. Source of Icon O
7. Continuum
8. Unattainable Zero
9. Redistribution of Filth
10. Obsolescence
11. Malthusian Collapse
12. The Indiscriminate
13. Kill Yourself (S.O.D. Coverversion)


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