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Annihilator "Remains" 1997

Will man es denn glauben? Annihilator oder besser gesagt Jeff Waters, benutzen auf "Remains" einen Drumcomputer. Wenn nicht jeder wüsste, dass der gute Jeff das auch alles ohne Drummaschine erledigen könnte, ja – dann müsste man dem Multitalent in diesem Fall Punkte abziehen. Vielmehr denke ich, Waters hat zu Zeiten von "Remains" massive Besetzungsprobleme an den Instrumenten gehabt. Es sei ihm verziehen, denn der Rest von "Remains" ist unmenschlich genial. Man lege dieses riffgewaltige Werk in den guten alten CD-Player und positioniere die Lautsprecher genau vor Omas ollen Holzschrank. Das Ende vom Lied kann sich wohl jeder ausmalen.

„Remains“ wird das verdammte Möbelstück zerspanen. Zeerrspaanen! Die Betonung liegt hier eindeutig auf „spaa“. Sollte das Sägeblatt in der Tat stumpf werden, einfach die Repeatfunktion aktivieren, denn danach kannst Du den Holzkasten auf alle Fälle wegfegen. Das Interessante an Remains ist, der edle Herr Waters spielt das sechssaitige Instrument so präzise, dass selbst der Drumcomputer neidisch wird. Ich denke, geniale Musiker - Jeff Waters gehört unweigerlich zu diesen Menschen – sollten ihre Grenzen unbedingt ausloten. Warum also nicht mit einen Drumcomputer Streit anfangen. Durch den Konsum von „Remains“ wird der geneigte Zuhörer Läuterung erfahren. Nach der Reinigung des Geistes sind auch die Ohren sauber. Ich möchte „Remains“ in der Discography von Annihilator jedenfalls nicht missen. Zum Teufel noch mal, ist das eine Zerstörungsmaschine. Immer schön im Arbeitsrhythmus. Gibt es Tracks, die besonders zu empfehlen sind? Ja, alle!

Dirk



 

Sodom "Sacred Warpath" EP - Review

"Es wird rau, brutal, böse und ein Abbild dessen, wovor wir uns fürchten und was uns Alpträume bereitet." So steht's in der Info und verdammt noch einmal jaaaa, genau so wollen wir es doch haben. Gib uns ein Zeichen Mr. Tom Angelripper! Gib uns ein Zeichen, wenn Du mit Bernermann und Markus Freiwald das komplette Album fertig hast.

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