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Danko Jones "Fire Music" Review

Danko Jones hin, Erfolg und Beliebtheit her, Musik muss ins Blut gehen und berühren. Dabei kann eine Band schlicht oder auch kompliziert zu Werke gehen.

Bekanntheitsgrad und Ruhmestaten vergangener Tage können zwar ein paar Punkte einfahren und erste Vorbestellungen ankurbeln, doch abgerechnet wird erst dann, wenn das Objekt der Begierde den heimischen CD-Player frequentiert. Ob Garage Rock, Bluesrock, Hard Rock, Heavy Rock oder auch Punkrock, alles dabei, was das Herz begehrt? Ja, alles dabei, doch wer benötigt einen Mercedes mit Vollausstattung, wenn er doch lieber einen abgehalfterten 73er Ford Mustang in der 7 Literklasse fahren möchte?

Will heißen: "Fire Musik" tönt radiotauglich, austauschbar und hat im Vergleich zu den Frühwerken der Kanadier keine Eier! Ist der Schreiberling jetzt von allen guten Geistern verlassen worden? Er nörgelt doch tatsächlich an Danko Jones rum? Macht er, und es ist ihm ganz egal, denn er hört, was er eben hört. Es bleibt nix hängen, versprochen. Musikalisch solide, sauber produziert und mit allen Elementen ausgestattet - in der Tat - stolpert Fire Music gepflegt an sich manchmal aufbauenden Highlights vorbei. Songs vom Schlage eines "Gonna Be A Fight Tonight" lassen zwar aufhorchen, doch wenn man ganz ehrlich ist, der Punkrocker erinnert stark an den Stil von Bad Religion und diese haben das schon vor 1996 (Gründungsjahr Danko Jones) wesentlich besser hinbekommen.

High End Jammern? Keines Falls! Ob Profi oder Laie, das Gefühl täuscht sich nicht. Strich drunter: Fire Music ist eine Kollektion altbekannter Punk und Rock Stile, die weder mit Eigenständigkeit noch mit besonderen Höhepunkten zu überzeugen weiß. Es gibt kaum einen Track, der nicht in irgendeiner Form an etablierte Bands bzw. deren Charakter erinnert, dabei sind diese Bands alle im oberen Drittel der Erfolgspyramide zu suchen.

Sorry, aber "Fire Music" weckt kein Feuer in mir. Die musikalischen Fähigkeiten des Trios sind über jeden Zweifel erhaben, doch manchmal ist das eben nicht ausschlaggebend. Kein Feuer, kein Enthusiasmus und daher nur 5 Tal(k)er!

 

Dirk


VÖ: 06.02.2015 Label: Bad Taste Records



 

TXL „Kopfschuss“ 2014 - Review

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