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High Fighter "The Goat Ritual" EP - Review

Beim Gehörnten - oder sollte ich besser schreiben, bei der Gehörnten? Was für ein Einstieg! Obwohl High Fighter sich erst im Sommer 2014 zusammenfanden, haben wir es hier bereits mit einer beachtlichen 5-Track EP zu tun.

High Fighter? Wer zum Horntier sind High Fighter? A Million Miles-, Buffalo Hump- und Pyogenesis-Bandgründer stecken hinter diesem Projekt. Möglicherweise ein Grund dafür, warum innerhalb kürzester Zeit ein ordentliches Pfund Schlamm in feinster Stoner-Qualität aus dem Blues-Kessel gequollen ist. Wollen wir inständig hoffen, dass es nicht nur bei einem Projekt auf Zeit bleibt. Grund Gütiger, der Sound des Organs von Mona Miluski steckt mir noch immer tief in den morschen Knocken. Ein Stoner-Gebräu, welches sich mitunter schwerer Schlucken lässt, als manch Death Metal-Sud. Schauderhaft bösartige Vokals suhlen sich auf 'nem massiven Riffteppich, der des Öfteren in einem kranken und  bluesigen Nebel verschwindet, bevor die Stimme abermals erbarmungslos zuschlägt.

Kaum haben sich die Krater auf der Haut geglättet, doominiert groovig rohes Riffwerk die Partitur des Wahnsinns. Bevor ich hier lange rumlamentiere und Vergleiche heranziehe, kommt geradewegs der Daumen hoch. Nein - zwei Daumen, schließlich hat die Ziege 2 Kopfknochen auf dem Schädel und außerdem trudelt hier immerhin "The Goat Ritual" im Player. Kurze Scheibe, kurzes Review, 8,5 Talker. Unglaublich - das Ganze, einfach  nicht zu fassen.

Der Prior

8,5/10 Talkern



VÖ: Oktober 2014 Label: Indipendent / Vertrieb Napalm Records



 

TOMBS - "Savage Gold" 2014 Review

2007 gegründet, 2009 bei Relapse Records gelandet und noch immer unter den Flügeln des Labels, welches sich hauptsächlich für Extrem-Musik verantwortlich fühlt, haben die New Yorker Tombs nun endlich ihr drittes Werk am Start, das wiederum am 6. Juno 2014 die Welt um einiges trauriger machen wird. Trauriger darum, weil "Savage Gold" seinen riesigen schwarzen Schatten, in Form erdrückender Melancholie, über den Zuhörer ausbreitet. Songs, wie zum Beispiel "Portrait" (Track 2), drücken diese Stimmung textlich wie auch musikalisch direkt in eure verdorbenen Seelen.

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