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King Diamond " Abigail " 1987

King Diamond, na klar - der darf hier nicht fehlen! Am 21.10.1987 erschien dieses vorzügliche Meisterwerk des dänischen Barons des Finstermetals. Es muss auch ungefähr der Zeitraum gewesen sein, in jenem ich den ersten Kontakt zum geliebten Metal hatte. Mein damaliger Kumpel, Alec Völkel (BossHoss), erkannte die Zeichen dieser Epoche etwas früher und nannte eine kleine Plattensammlung von ca. 20 Exemplaren - erlesenen Vinyls - sein Eigentum. Alec gehörte einer Fangemeinde an, die sich für damalige Verhältnisse recht elitär gegenüber der Außenwelt des Metals aufführte. "Du hast keine langen Haare, besitzt kein Metal-Shirt & keinen Nietengürtel?" Das war ein klares Defizit! Dieses Defizit konnte man nur durch Abgabe eines Treueschwurs ausgleichen.

"Death To The False Metal", war das alles beherrschende Motto! Natürlich musste man versprechen, in der folgenden Zeit entsprechendes Equipment anzuschaffen, sich "metallisch" fortzubilden und auch die Länge der Haare sollte in Zukunft ein Zeichen des sozialen Aufstiegs und der Anerkennung im Kreise echter Heavy Metal Maniacs bedeuten. Dieser sozialer Aufstieg ging einher mit dem sozialen Abstieg in meinem Elternhaus. Der Lohn für meine Metamorphose? Ich hatte nun endlich Zugang zur Plattensammlung des Alec Völkel!

Das folgende Ereignis sollte mein Leben nachhaltig verändern! Ich kroch auf allen Vieren über das Podest, welches das Zimmer von Alec auf unerklärliche Weise zum Designerraum avangcieren lies. Das Objekt meiner Begierde verlor ich dabei nicht aus den Augen. Ein sogenannter Plattenständer! Er beherbergte die Musik, welche ich noch heute mit Vorliebe höre. Ich griff nach den Platten und betrachtete behutsam Cover für Cover.( u.a.) Slayer - Hell Awaits - Reign In Blood, Anthrax - Among The Living, Kreator - Pleasure To Kill - Terrible Certainty , Possessed - Seven Churches, Death - Scream Bloody Gore, Metallica - Ride The Lightning - Master Of Puppets, Celtic Frost - Morbid Tales, Destruction - Infernal Overkill, Manowar - Sign Of The Hammer, Mercyful Fate - Donn't Break The Oath und natürlich King Diamond - Abigail!

Das Cover von Abigail sprach mich sofort an. Alec legte auf Wunsch eines einzelnen Herrn die Scheibe auf. Die Nadel erfasste die analoge Information, welche in das schwarze Vinyl gepresst wurde. "Funeral" ertönte mit voller Wucht und sollte für alle Zeiten mein lausiges "POPMUSIKDASEIN" beerdigen! Ich zitiere: "We are gathered here tonight, to lay to rest Abigail La Fey..." Für Abigail La Fey könnte auch das Wort POPMUSIK herhalten. Fortan war es um mich geschehen! Die Soli, das Drumming von Mikkey Dee ( heute bei Motörhead ), die Keyboards sowie das einzigartrige Feeling und der Gesang von King Diamond, nagelten mich an das Kreuz des Heavy Metal Altars! Hört Euch einfach nur " Black Horsemen" an. Dieser Song bietet alles, was ein HEAVY METAL- OHR an das Gehirn weiteleiten muss. Auch ein Vierteljahrhundert nach der Veröffentlichung des Albums, bleibt mir nur zu sagen: " Dank dem King & Dank dem Alec, dass ihr mich auf den rechten Weg gebracht habt. Dieses Album ist der Nagel im Sarge der Popmusik! Amen.

 

Dirk



 

 

Abandon Hope „Settle The Score“ 2014 - Review

Dieses Review beginne ich mal mit einem Zitat der Band. „Stell‘ dir unseren Sound vor, als würden sich Godsmack, Black Label Society und Life of Agony, an den Ufern des Mississippis zum BBQ treffen. Dieser Klangcocktail rutscht dir in den Hals wie ein feurig-mariniertes Steak und du spülst es runter mit einem Pitcher Gerstenkaltschale“.

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