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MAGNUM - Sacred Blood "Divine" Lies - Review

Magnum haben mit ihren letzten Output "Escape From The Shadow Garden" ein verdammt starkes Album abgeliefert. Mit "Sacred Blood "Divine" Lies" steht nicht einmal 2 Jahre später der Nachfolger in den Läden.

Doch die frohe Kunde vom neuen Album trieb mir gleichzeitig etliche Falten auf die Stirn. Mit "Escape.." gelang es Magnum in ihrer langjährigen Kariere außergewöhnlich viel gutes Material auf ein Studioalbum zu bannen. Hier den Hebel anzusetzen und noch ein Werk dieser Stärke nachzuschieben, erschien mir folglich ein schwieriges Unterfangen zu sein.

Obgleich ich es den alten Haudegen wünschte, ist es ihnen diesmal nicht ganz gelungen. Kein Grund zur Sorge, denn Magnum spielen in einer Liga, die zunächst ein Garant für Qualität ist. Zugegeben, vor 2 Jahren haben sich die in den 70er Jahren gegründeten Hard Rocker - mit ihrem Escape-Album - eine gigantische Komfortzone geschaffen, doch ein neues Album bedeutet in der Regel auch immer: alles auf Anfang! Ein Reset, wenn mann es so will.

"Sacred Blood "Divine" Lies" wirkt gerade des Songaufbaus wegen relativ schlicht, wobei ich besonders die einzigartigen Melodien und Harmonien des Vorgängers vermisse. Sicher, der ein oder andere Song kann es reißen. Wenn ich mich an das letzte Interview mit Tony Klarkin erinnere, weiß ich genau, was in ihm vorgeht, wenn er diese Art Review liest. Er gehört definitiv zu den Musikern, die ihre Kunst leben und sich unendliche viele Gedanken machen, bevor sie eine Komposition ins Rennen schicken, doch 2016 reicht es eben gerade für "gut" und diese Formulierung spiegelt sich in der Note 7,5/10 wieder. 

Anspieltipp: Am besten das ganze Album mehrfach durchlaufen lassen, damit die getragene Atmosphäre langsam aber sicher den Weg für guten Hard Rock frei macht. Das Material gewinnt wirklich erst nach diversen Rotationen an Klasse.

 

Dirk

7.5/10 Talkern


VÖ: 26.2.2016 - Label: Steamhammer / SPV



 

Rhapsody Of Fire "Dark Wings Of Steel" 2013

Rhapsody Of Fire ist eine der beiden Bands, die ursprünglich aus Rhapsody hervorgegangen sind. Lucca Turilli's Rhapsody wäre dann also Band Numero 2. Wenn wir das Rad der Zeit noch etwas weiter zurückdrehen, dann landen wir im Jahr 1993 und damit auch bei der Vorgänger-Band Thundercross. Ohne Zweifel haben alle beteiligten Musiker im Verlauf der vergangenen 20 Jahre großartige Musik geschrieben. Manchmal wurde es mir ein wenig zu viel Abenteuer und Bombast. Halbgare Kompositionen oder meinetwegen auch fruchtlose Phasen haben ihr Übriges getan. Es kam wie es kommen musste, die Luft war raus und als Fan verliert man dann schnell den enthusiastischen Anschluss und verfolgt das Schaffen einer Band nur noch im Augenwinkel. Um so schöner, dass ich nach dem ersten Durchlauf von "Dark Wings Of Steel" sofort das Gefühl hatte, die Songs der neuen Langrille besitzen wieder Klasse und bestechen mit ausgereiften Harmonien.

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