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Kissin' Dynamite - Generation Goodbye - Review

"Generation Goodbye" und fettes "Hallo" zum neuen Stuioalbum der Youngsters Kissin' Dynamite! Junge junge, was haben die Schwaben da wieder aufgetischt. Mit ihrem aktuellen Studioalbum hauen uns die fünf Youngster aus Süddeutschland eine weitere geile Langrille um die Ohren.

Das 45 minütige "Generation Goodbye" ist nicht nur das 5. Studioalbum der Mittzwanziger, auch das erste ohne externen Produzenten, nach der Trennung vom Management im Jahre 2014. Klare Soundvorstellungen der Band sowie Produktion und Abmischung durch Hannes Braun (Sänger & Songwriter der Band) wurden eindeutig umgesetzt und gelten als stärkstes Argument des neuen Longplayers. 

Kaum legt die Scheibe los, schallt es schon hynmenhaft aus den Boxen. Mit gleichnamigem Albumtitel und erster Singleauskopplung "Hashtag Your Life", zeigen KD gleich, wo der Hammer hängt. Eingängiger Sound, Uptemponummer hoch 10, Ohrwurmgarantie. Dazu Hannes' einzigartige Stimme. Wiedererkennungswert mehr denn je! Zudem kann sich das Gitarrensolo des zweiten Songs wirklich hören lassen, vergleichbar mit einem der neuen Edguy-Avantasia-Sounds, wie ich finde: #wtf #dieScheibeläuftheiß

Hat man den ersten Headbanger-Song überstanden, wird es mit der zweiten Auskopplung "If Clocks Were Running Backwards" Titel Nummero 3 ruhiger. Hannes zeigt hier seine riesige Range und Vielseitigkeit seiner Stimme und natürlich sein großartiges Talent, Texte zu schreiben. 

Nach 4:27 geht es wieder rund: "Somebody To Hate", hier lässt es sich leicht jemanden hassen, bei diesem genialen Rhythmus! Die beachtlichen Gitarrensoli ziehen sich durch das gesamte Album, auch bei "She Came She Saw", es kann nicht cooler sein. Man merkt den KD Jungs an, der Spaß ist nicht verloren gegangen, jedoch klingen die Burschen stets ein Stück reifer und erwachsener. 

Mit "Highlight Zone" schmettert ein wahres Highlight los, einer meiner persönlichen Favoriten dieser Scheibe. Spätestens jetzt darf es niemanden mehr auf den Sitzen halten! Das Gitarrensolo erreicht seinen Höhepunkt. Mehr Tempo geht nicht!

Zur Beruhigung gibt eine weitere Ballade, hier sogar mit Gastgesang der wunderbaren Jennifer Haben (Beyond The Black), die sich zu revangieren scheint, haben Hannes und Jennifer nicht zum ersten Mal das musikalische Vergnügen. Schöne Nummer, erinnert an Songs des Albums "Lost In Forever", bei dem auch Hannes Braun seine meisterlichen Finger im Spiel hatte.

Mit "Flying Colours", "Underr Friendly Fire", "Larger Than Life" und "Utopia" erreicht das Album dann sein musikalisches Maximum. Schwere Gitarren, chorartiger Backround, eingängige Melodien. Mit "Utopia" klingt der Silberling dann aus, ein Song, wie er im Buche steht. An dieser Stelle fehlen mir die Worte. Nonplusultra. 

Die Kissin' Dynamite Jungs sind vom derben Hardrock im Melodic Metal Bereich angekommen. Erwachsener, reifer, ehrlicher. Texte, die uns jungen Menschen zu denken geben sollten, in unglaubliche Musik verpackt. Trotzdem bleiben sie dem Spaßigen treu. Songs, die sich hineinbohren, festsetzen. "Generation Goodbye" zeigt wieder einmal die Vielseitigkeit und Kraft der jungen Schwaben und vor allem, dass man diese Gernation nicht so schnell verabschieden wird. Alle Wetter!

Lisa

9 / 10 Talkern


Veröffentlichung: 8.7.2016  - Label: AFM Records



Necros Christos "Nine Graves" 2014 - Review

 

Wer sich dieser Tage auch so langsam von dem Sonnenbrandwetter gebeutelt fühlt, wird ab dem 25.7.2014 wohl entgültig die Beine in die Hand nehmen, um sein letztes Gebet gen Himmel zu richten, denn Necros Christos kommen mit ihrer Mini CD „Nine Graves“ um die Ecke und sorgen dafür, dass die Sonne unmittelbar schwarzen Gewitterwolken weicht, die Badeseen sich in blutige Teiche verwandeln und die zehn Plagen auch den letzten Grillfanatiker in das getraute Heim flüchten lässt.

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