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Phil Campbell And The Bastard Sons - EP - Review

"My Brain Is Fucked"...dremmelt's aus dem Boxen, nachdem es auf Track vier (No Turning Back) in altbekannter Motörhead-Manier los ging. Fucked ist aber auch eins: dieses kurze Zwischenspiel transportiert die einzigen Motörhead-Anleihen auf der gleichnamigen EP "Phil Campbell And The Bastard Sons".

Gut so! Einen Motörhead-Abklatsch braucht derzeitig niemand, und zwar genauso wenig - wie Millionen von Whats App-Profilbildern. Tragt Lemmy im Herzen, bleibt kritisch und holt Eure alten Motörhead-Shirts raus - fertig.

Apropos Motörhead: während Mikkey Dee zu den Scopions abwanderte, rief Sir Campbell seine Söhne Todd Campbell - Gitarre, Dane Campbell – Schlagzeug & Tyla Campbell – Bass herbei, um gemeinsam mit Sänger Neil Starr eben diese Musik zu machen, die sie auf ihrer heute veröffentlichten 5-Track-EP feilbieten.

Mein Empfinden: Klassischer Rock-Sound, leicht groovig, kein Firlefanz, etwas "aomerikaonisch" vielleicht, aber in allen Belangen abgeklärt bis cool. Das Teil rockt, hält jedoch unterm Strich wenige Überraschungen parat, noch glänzen Phil Campbell And The Bastard Sons mit Extravaganz oder gar Weltrekorden. Einfach Rock, einfach cool, einfach Phil Campbell And The Bastard Sons!

Ich könnte mir das Bastard-Quintett hervorragen mit den Black Star Riders vorstellen, die im Übrigen dieser Tage ein neues Album ankündigten.

Dirk

7/10 Talkern


Phil Campbell and the Bastard Sons EP Tracklist: 1 Big Mouth, 2 Spiders, 3 Take Aim, 4 No Turning Back, 5 Life In Space



VÖ: 18.11.2016 - Label: UDR/ Motörhead Music



TANKARD "R.I.B." 2014 - Review

Tankard haben erst im September 2013 ihre beiden Frühwerke "Stone Cold Sober" & "Two Faced" als Vinyl über Nuclear Blast Records wieder veröffentlicht. Im Oktober 2013 kamen dann die ersten Bierkrug-Meldungen aus dem Studio der Hessen-Thrasher und im Februar 2014 läuteten Tankard die Brauerei-Glocken zum zweiten Mal. Studio23-Report Numero eins verkündete bierselige Fortschritte in Form eines Berichtes von Olaf und Band-Betreuer Buffo. Danach ging es Schlag auf Schlag und so gab es kaum eine Woche, in der wir nicht von Gerre und seinen Jungs berichteten.

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