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Death - Leprosy - Album Review

Fakten benötigt fast 3 Jahrzehnte nach VÖ wohl keiner mehr. Viel wurde bereits über "Leprosy", einem gewissen Death Metal Klassiker aus dem Hause Schuldiner geschrieben. Emotionen müssen her!

Dass dieses unfassbar geniale Album auch noch heute zu begeistern weiß, lässt sich unschwer an den lyrischen Ergüssen von Renè erkennen.

Unglaublich, nicht irdischen Ursprungs, diese akustische Totalvernichtung - und das durch ein Tondokument aus dem Jahre 1988! Hier ist der Bandname definitiv auch inhaltlich als solches zu interpretieren, denn es gibt keine Optionen auf Überleben.

Diese Scheibe darf unbedingt als Referenzwerk für ein ganzes Genre im Metal gelten, da dieses Album definitiv nicht kopierbar ist, denn auf "Leprosy" - dem zweiten Longplayer der Florida-Deather -  wird nämlich nicht nur CD-Längen tauglich einfach nur auf´s Fressbrett gekloppt, sondern defiziel zwischen Entzündungen und eitrigem Ausfluss durchs Geschehen manövriert. Die Vocals werden Dir mit voller Effizienz ins Gehörarsenal penetriert, sodass ein Entkommen mitnichten als hoffnungslos einzustufen ist!

Produktionstechnisch gibt´s nichts zu beanstanden, es scheppert und rummst auf allen Kanälen, wie sich das gehört! Und genau das macht einen gewaltigen Unterschied zu vielen heutigen Produktionen, die als massive Wand daherkommen aber im Grunde keine Kontraste mehr zulassen, was wiederum den sogenannten Einheitsbrei beflügelt. Auf dieser Scheibe sind die eingesetzten "Höllenwerkzeuge" auch als solche wahrnehmbar.

Mir bleibt nur zu sagen: Wer wissen will, wie ein Genre zu seinem Namen kam, möge sich diese geniale Scheibe anhören und weitergehende Fragen sind mit Sicherheit beantwortet. Volle 10 Punkte auf der zur Verfügung stehenden Skala! Ohne Kompromisse, ein must have in jeder gut sortierten CD-Sammlung!

Renè

10/10 Talkern


VÖ: November 1988 - Label: Combat



 

WINDHAND "SOMA" 2013 Review

Betörend gut, Schwermut & Seelenschmerz! Das sind durchaus Begriffe, die das Album von WINDHAND vortrefflich beschreiben. Schon das Cover von "Soma" macht eindeutig klar, dass die Farbe grau auch in der Musik von WINDHAND Programm ist. Eine ganze Wagenladung voller schleppender Monster-Riffs haben uns die Jungs aus dem Hause Relapse Records hier mitgebracht. Zwar ist diese Langrille bereits am 17 September 2013 erschienen, dennoch möchte ich Euch diese Doom-Perle noch im November 2013 vorstellen.

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