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Avantasia "The Mystery Of Time" 2013

"The Mystery Of Time" ist gerade erst erschienen und schon ist das World Wide Web voll von Hammer-Reviews und Lobesprosa. Massenweise Rock sowie Heavy Metal – Prominents gab sich bei den Aufnahmen des Albums die Klinke der Studiotür in die Hand. Jawohl, auch ein echtes Orchester wurde diesmal engagiert. (Filmorchester Babelsberg) Packen wir die neue CD von Avantasia doch einfach mal in den Player, lauschen ganz ohne Vorurteil des Meisters Werk, denken uns die Vorschusslorbeeren weg und beurteilen die Sachlage ohne Hypertonie.

Die Produktion von "The Mystery of Time" ist erwartungsgemäß gut. Das Intro von "Spectres" stellt dies eindrucksvoll unter Beweis. Es geht doch nichts über ein echtes Orchester. Song Numero 2 (The Watchmaker's Dream) treibt mir das 1. Mal ein Grinsen in die Larve! Meine Vorderextremitäten ergreifen den Volume-Regler, um selbigen erheblich im Uhrzeigersinn zu drehen. Es folgt das fast siebenminütige "Black Orchid", welches mit einfachen Riffs und bombastischen Orchesterarrangements zu überzeugen weiß.

Ja und dann kommt er - mein persönlicher Favorit auf "The Mystery Of Time". "Where Clock Hands Freeze" ist ein Melodic Metal Song, der auch auf einem der genialen Frühwerke von Edguy locker hätte stehen können. Michael Kiske verleiht diesem Hammersong mit seiner charismatischen Stimme einen unverwechselbaren Charme. Treibende Stromgitarren und ein schnelles Drumming werden von fantastisch flächigen Harmonien getragen. Mehr davon, bitte! Es folgt „Sleepwalking“ - eine Balade, in der Tobias Sammet sein Gespür für Melodien meisterhaft umsetzt. Ein Melodic Metal Song sollte anfangen wie Track Numero 6! Da ist es wieder, das Grinsen in meiner Larve - großartiger Song. Man könnte „The Mystery Of Time“ bis ins letzte Detail auseinandernehmen, jedoch würde sich an meinem Eindruck nicht viel ändern. Dieses Album ist gut und wird seinen Platz in vielen Heavy Metal Herzen finden. 60 kurzweilige Minuten, super Songmaterial und fantastische Gesangsleistungen – Hut ab! Die letzten vier Songs überlasse ich Euch.

 

Dirk

Edguy - Theater of Salvation – 1999



 

 

Hämatom - Wir Sind Gott - Review

Wer diese Art von Musik macht, muss etwas zu sagen haben. Damit meine ich bestimmt nicht, dass der oder diejenigen aufgrund ihres Jobs Chef-Positionen innehaben, vielmehr sollte die vorgetragene Prosa einen gewissen Inhalt transportieren.

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