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Gamma Ray "Empire Of The Undead" Review Numero 2

Heureka! Da haben uns die Herren von Gamma Ray aber ein dickes Ei ins prä-osterliche Nest gelegt. Nach den letzten beiden (ja, beiden! - die "Majestic" ist nämlich trotz teils eher verhaltener Kritiken ein echtes Sahnestück, nur hat sich das scheinbar noch nicht herumgesprochen) zwar gutklassigen aber nicht herausragenden Veröffentlichungen kommen die Hamburger mit mit "Empire Of The Undead" um die Ecke. Und wie!

Als Opener gibts gleich mal die über 9 (!) minütige Hymne "Avalon", welche definitiv zum Besten gehört, was die Rays jemals abgeliefert haben. Ansonsten ist natürlich alles an Bord, was man von den Hanseaten erwartet: die typischen Power-/Speedmetalnummern, jede Menge fette Riffs, feine Soli und eingängige Melodien. Mit Time For Deliverance" ist auch wieder 'ne Powerballade dabei. Klingt nach Business as usual, isses aber nicht, wir haben es hier nämlich eindeutig mit der besten Gamma Ray Platte seit "No World Order" zu tun. Das Ganze klingt derartig frisch und inspiriert, dass man meinen könnte, die Band hätte nen Jungbrunnen entdeckt. Gut, genug gelabert. Um es kurz zu machen (ein gutes Bier soll man ja auch trinken und nicht besprechen): für alle Genre-Fans ergeht Kaufbefehl! 

Jan


 

TOMBS - "Savage Gold" 2014 Review

2007 gegründet, 2009 bei Relapse Records gelandet und noch immer unter den Flügeln des Labels, welches sich hauptsächlich für Extrem-Musik verantwortlich fühlt, haben die New Yorker Tombs nun endlich ihr drittes Werk am Start, das wiederum am 6. Juno 2014 die Welt um einiges trauriger machen wird. Trauriger darum, weil "Savage Gold" seinen riesigen schwarzen Schatten, in Form erdrückender Melancholie, über den Zuhörer ausbreitet. Songs, wie zum Beispiel "Portrait" (Track 2), drücken diese Stimmung textlich wie auch musikalisch direkt in eure verdorbenen Seelen.

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