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Flotsam & Jetsam "Ugly Noise" 2013

Es ist wieder soweit! Das Schiff von metaltalks.de hat Fahrt aufgenommen. Kurs: Schwere Gewässer südlich des Himmels. Und da wurde auch schon wieder Strandgut angespült. Flotsam & Jetsam wollen es noch einmal wissen. Ich natürlich auch, daher bestellte ich via pledgemusic.com die Vorabversion des noch nicht regulär veröffentlichten Albums. Auf pledgemusic.com können Fans ihren Bands Geld spenden, damit diese die Produktion bzw. ein Projekt vorfinanzieren können. Kommt es nicht zum Abschluss des jeweiligen Vorhabens, geht das Geld an den Spender zurück.

Im Falle Flotsam & Jetsam haben genug Leute für eine Produktion des Ugly Noise-Albums gepledged und damit sollte auch ein limitiertes Album an meine Adresse gehen, dachte ich. Wenn da nicht der Zoll gewesen wäre. Sehr geehrte Damen und Herren vom Zollamt Bad Hersfeld, wenn Sie unbedingt ein Exemplar von "Ugly Noise" im Hause haben wollen, dann bestellen Sie sich doch bitte selbst einen Silberling bei Flotsam & Jetsam. Einen ganzen verdammten Monat musste ich zusätzlich auf "Ugly Noise" warten. Ich weiß, das Album ist genial - kein Grund mein Exemplar 4 Wochen lang in Ihren Büros auf Dauerrotation laufen zu lassen. Meins!

Mittlerweile ist "Ugly Noise" auf Metal Blade Records erschienen und damit für jederman erhältlich. Haben Sie gut aufgemerkt, meine Damen und Herren vom Zoll? Genug der langen Vorrede - hier nun die Fakten. "Ugly Noise" ist zum Glück nicht auf Thrash Metal getrimmt und kann auch ohne künstliche Härte auf ganzer Ebene punkten. Das Album lebt von einer traurigen Grundstimmung sowie der fantastischen Gesangsleistung des genialen Eric A. K.. Den Rest besorgen die soliden Arrangements der Songs, welche das Schiff ganz sicher in den Hafen steuern. Besonders auffällig an "Ugly Noise" sind die schlichte Rhythmik und die altbackenen Keyboards , welche jedoch wirkungsvoll in Szene gesetzt werden. Keine Ahnung wie die Flotz das hinbekommen haben. Es grooved ohne Unterlass, schiebt eine Melodie nach der anderen aus dem Speaker und gefällt mir daher ausgesprochen gut. Song Nr. 3, was für ein Sahnestück! "Run And Hide", "Carry On" und "Machine Gun" sind alles Killersongs mit mustergültiger Ausprägung. Ach was erzähle ich da bloß, denn wirklich alle Tracks haben etwas für sich. Im Falle von "Ugly Noise" gilt die alte Regel: Weniger ist manchmal mehr. Das soll nicht heißen, dass der Volume-Regler nicht etwas nach Osten gedreht werden darf. Play it loud, denn viel hilft viel - oder etwa nicht?

 

Dirk



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