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Steel Raiser - Unstoppable - Review

Die aus dem Italienischen Catania stammenden Steel Raiser haben nach 2 Jahren ihr nunmehr 3. Album via Irion Shield Records veröffentlich. Steel Raiser gründeten sich 2006, brachten 2007 ihr Demo "Gloria Perpetua" an den Start und schon 2008 folgte ihr Debüt "Race Of Steel".

Erst im Jahre des Herrn 2013 kam Album Numero 2 über Pure Steel Records zur Welt. Gottseidank hat es diesmal nicht ganz solange gedauert und so können sich Fans des klassischen Hartwurst-Genres auf ein weiteres solides Stück Metal freuen. Soundtechnisch begeben wir uns ins letzte Jahrhundert, genaugenommen in die 80er Jahre. Irgendwo zwischen Accept und Helloween sind die Wurzeln des Quintetts aus Sizilien zu finden, doch dieser Vergleich ist vielleicht zu plakativ, denn in Steel Raiser steckt noch viel mehr. Alfonso Giordano (voc) tönt nicht selten nach David DeFeis (Virgin Steel)und bringt mit seinen Gesangseinlagen echte Spannung in die Songs.

Klar, ihre alten Helden von Accept können Steel Raiser nicht verleugnen - wollen sie bestimmt auch nicht - doch sollte man Steel Raiser auf keinen Falle auf den Sound der Solinger Urgesteine reduzieren. Steel Raiser bringen viele eigene Ideen ein, die gerade in den Melodischen Passagen mit einprägsamen Harmonien überzeugen. Steel Raiser würden nicht aus Italien stammen, wenn sie nicht ab und zu über das Ziel hinausschießen und damit ihre Herkunft unter Beweisstellen würden. Ich meine hiermit Schnörkel und Kitscheinlagen, die sich zwar harmonisch in das Gesamtkonzept einbinden, dem Album aber eine gewisse Urwüchsigkeit nehmen.

Dennoch, wir haben es hier mit einem echt lohnenswerten Heavy Metal Album zu tun, das mir um Längen besser gefällt als das letzte Virgin Steel Album. Klassischer Metal, wie ich ihn hören möchte. Schlichtes, dem Rhythmus dienliches Riffwerk, prägnante Melos, reichlich Soli und immer wieder Ausflüge in eine Zeit, in der Rob Halford und Udo Dirkschneider das Feld dominierten. Nichts neues, aber gut! Anspieltipp: "Unstoppable" Mehr Dirkscheider, Halford und DeFeis geht nicht! Großartiger Song! Das Video zum Track findet ihr nachfolgend.

Dirk

7,5/10 Talkern


VÖ: 26.6.2015 Label: Iron Shield Records




 

Krankheit "Sanatorium" 2014 Review

Kranke Seelen dieser Welt, hier kommt der Soundtrack zum Wahnsinn. Eure Genesung liegt nach dem Konsum des Albums in weiter Ferne. Besser noch, ihr findet euch damit ab, wohl eher auf der Schlachtbank zu landen, als in den eigenen vier Wänden.

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