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Nightshock - Nightshock - Review

Die Veröffentlichung dieses bitterbösen Rundlings liegt zwar schon einige Tage zurück, dennoch muss dem italienischen Black 'n Thrash-Trio NIGHTSHOCK und ihrem gleichnamigen Debütalbum, welches im April diesen Jahres über Iron Shield Records auf die Welt gebracht wurde, Aufmerksamkeit geschenkt werden. 

 Getreu nach dem Motto "Back To The Roots" orientieren sich Nightshock, die 2013 in Florenz eine Allianz bildeten, um der italienischen Toskana eine gehörige Portion Blei zuzuführen, an den alten Helden der Szene. Vergleichbar mit alten Venom-Masterpieces holzt sich der Drilling in Old-School Manier direkt in die Lauscher. Mit dem Intro "Into The Night (Off To War)" wird man unmittelbar in das Nightshock-Universum befördert. Der anschließende Titeltrack feuert dann auch gleich aus vollen Rohren. Das markante Stimmwerk von Lorenzo Bellia könnte dreckiger nicht sein und setzt sich schnell in den Gehörgängen fest. Während die räudigen "Niiiiightshooooooock"-Parts noch durch den Prozessor hallen, tritt der Italo-Drilling in "Black Demise" ein wenig auf die Bremse, kriecht dabei jedoch nicht weniger eingängig durch Mark und Nieren. So schnell wie "Black Demise" auf die Bremsklötzer geht, hämmern Nightshock das Gaspedal mit "Faith And Dishonor" bis zum Anschlag durch. Allerfeinstes Black n' Thrash Riffwerk machen dieses bitterböse Highlight des Silberling zu dem was es ist: ein Nackenbrecher par excellence. Also Lederjacke übergestreift, sämtliche Patronen am Hüftgurt festgehalten und den Langhaarpropeller anschmeißen. "Nothing Will Remain" steht dem jedoch in Nichts nach. Maschinengewehr-Getöse, Explosionen und Up-Tempo-Geschredder machen das heimische Musikzimmer zum leibhaftigen Schützengraben. "Roots Of The End" kündigt den nahenden Abschluss bereits an, ist allerdings ein Song, der unweigerlich Lust auf 9 weitere macht. Tempiwechsel sowie eine perfekt in Szene gesetzte Röhre, die die Message in giftigen Hasstiraden versprüht, lassen das schwarze Herz höher schlagen! Das infernalische Schlussduett "Funeral Chain" und "Out Of The Shock" beendet die Messe gebührend und beerdigen das Nightshock-Debüt fürs erste. 

Natürlich erfindet das Trio das Rad nicht neu, was in diesem Fall allerdings überhaupt nicht erwartet werden darf. Nightshock ritzen sich ganz klar das Old-School-Banner in die Brust und warten mit einer ordentlichen Produktion auf, die weder klinisch noch geleckt klingt, sondern genau dem schmutzigen Black n' Thrash mit seinen Ecken und Kanten gerecht wird. So verdient sich das Debüt des italienische Abrisskommando starke 8/10 Talker und setzt mit Sicherheit keinen Staub in meinem CD-Regal an.

Robby


VÖ: bereits erschienen Label: Iron Shield Records


Tracklist: 1. Into The Night (Off To War) 2. Nightshock 3. Black Demise 4. Faith And Dishonor 5. Nothing Will Remain 6. Cemeteries City 7. Roots Of The Ende 8. Funeral Chain 9. Out Of The Shock (Back To The Front)



 

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