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Flotsam & Jetsam " Cuatro " (1992)

Im Grunde genommen ist es mit Flotsam & Jetsam ähnlich wie mit Anvil. Diese Band ist technisch einwandfrei, bringt seit Jahren gute Alben auf den Markt und trotzdem kommen sie einfach nicht so recht vom Fleck. Ich weiß, es gibt bessere Alben von den Jungs. Aber das ist Ansichtssache! "Cuatro" ist für mich, trotz der allgemein geltenden Meinung, ein absolutes Hammeralbum. Erschienen ist das Werk 1992.

Die Metal-Welt sortierte sich gerade neu und alles schaute auf Nirvana. Das Gerücht vom sterbenden Metal wurde langsam zur Plage. Möglicherweise lag es ja am übermächtigen Grunge, dass "Cuatro" von der Metalgemeinde nicht so wahrgenommen wurde, wie ich es mir damals gewünscht hätte. Gerade kommt meine Tochter in den Raum und fragt ganz verwundert: "Welche Metallica - CD hast du denn da wieder ausgegraben?" Mit Verlaub, aber das ist mir noch nie bewusst gewesen, dass Eric A.K. wie James von Metallica klingt. Vielmehr hört man Eric A.K. unter tausenden von Sängern heraus. Oder hat sie doch Recht? Egal, ich liebe diese Band. "Cuatro" ist abwechslungsreicher denn je, das Riffing ist großartig und der 11. Song lässt mich automatisch zum Waffenschrank gehen, um besagtem Möbelstück die Luftgitarre zu entnehmen.

 

Dirk

Flotsam & Jetsam "Ugly Noise" 2013



 

Schon das Review gelesen?

Rage - The Devil Strikes Again - Review - Bilder +Q Rock Festival Tenerife 2016

Rage haben sich auf dem neuen Album schlichtweg aufs Wesentliche Konzentriert. Gut so! Kein unnötiger Symphonic-Ballast, einfach geradewegs auf die Augen! Bezüglich des Wertes auf der Härteskala möchte ich das neue Album fast in die Kategorie Melodic Thrash stecken.

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Echelon "Vivito! Creato! Moritor!“ 2014

Echelon gehören zweifelsohne zu den Bands, deren Werke der gemeine Zuhörer nicht in einem Atemzug erfassen kann. Betrachtet man die ernsthaften und morbiden Themen etwas näher, die Echelon auf ihrem 2014er Album verarbeiten, dann machen es die Österreicher sich und dem geneigten Fan wirklich nicht leicht. Man muss sich regelrecht auf die Musik einlassen und in die Welt von Echelon eintauchen, um nicht seelisch und geistig wegzubrechen, bevor die letzten bestialischen Worte verklungen sind und der alles beendende grausame Tod gestorben wurde. Wahrlich keine Musik, die dich aufbaut bzw. positiv denken lässt. Echelon behandeln auf "Vivito.." die Grausamkeiten des Krieges, die Abgründe menschlichen Daseins und verpacken diese in abartigste Impressionen überlieferter Geschichte aus dem vergangenen Jahrhundert.

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