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Krawallbrüder "Blut, Schweiss & keine Tränen" 2012

Komm, gehen wir kurz shoppen“. Das war der Satz meiner Süßen, bevor wir 6 Stunden in einem Einkaufstempel verschwanden. Es war ein schöner Sommertag und ich dachte mir, dass man diesen Tag genau so gut an einem See verbringen könne. Aber nix da, stattdessen watschelte ich zwischen H&M, Vero Moda und weiteren metal- und punkunfreundlichen Läden hin und her.

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Avantasia "The Mystery Of Time" 2013

"The Mystery Of Time" ist gerade erst erschienen und schon ist das World Wide Web voll von Hammer-Reviews und Lobesprosa. Massenweise Rock sowie Heavy Metal – Prominents gab sich bei den Aufnahmen des Albums die Klinke der Studiotür in die Hand. Jawohl, auch ein echtes Orchester wurde diesmal engagiert. (Filmorchester Babelsberg) Packen wir die neue CD von Avantasia doch einfach mal in den Player, lauschen ganz ohne Vorurteil des Meisters Werk, denken uns die Vorschusslorbeeren weg und beurteilen die Sachlage ohne Hypertonie.

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Skew Siskin " Voices from the War " 1997

Also wenn ihr wieder einmal einen scheiß Tag hattet und von dem ganzen Alltagstress wieder herunter kommen wollt, dann zieht euch dieses "schädelfreispülende Rockinferno" rein. Mit dieser Scheibe, aus dem Jahre 1997, zeigen Skew Siskin einmal mehr, was es heißt, richtig gute Rock n' Roll Musik zu spielen. Leute ich muss euch sagen, dieser Scheibe fehlt es an nichts. Ich besitze die 2005'er Russlandversion von Maximum Records Moskau, da ich nie eine andere zu kaufen bekam, mal abgesehen von der Bonus CD auf der Electric Chair Music-Scheibe. Aber egal, für mich zählt die Musik und die ist eben Rock n' Roll vom Feinsten.

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The Trollenberg Terror "Dahlia" & "Orchid" 2012 / 2013

Der Fall The Trollenberg Terror ist eine ganz besondere Angelegenheit, denn die Trollenberger sind ausgezogen, um Nervensysteme zu zerstören. Dabei gehen die Berliner Krach-Spezialisten ganz gezielt vor. Das Cover-Konzept lässt auf Harmonie schließen, zeigt dem interessierten Betrachter aber auch direkt, dass unser Dasein von Gegensätzen dominiert wird. Die Farben Weiß & Schwarz stehen hierfür als Pate. Genauso leicht, wie wir diese Farben unterscheiden können – machen es uns die Berliner bei der Eingruppierung ihres Musikstiles jedoch nicht.

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While Heaven Wept "Of Empires Forlorn" 2003

Eins vorweg, diese Scheibe ist ein OHRgasmus, eine Göttergabe vor dem Herrn. Einwandfreier Doom-Metal, wie man ihn in dieser Art nur von While Heaven Wept erwarten kann. Melodien prägen dieses Meisterwerk von vorn bis hinten. Ein orchestraler & audiophiler Ohrenschmaus. Man möchte bei dieser Musik eigentlich nur dastehen und seine Arme ausbreiten, um alle positiven Energien des Universums aufzufangen.

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Divide "Messiah Of Mutilation" 2013

Hier kommt er, der ultimative Geheimtipp aus dem hohen Norden. Divide haben mit ihrem neuen Silberling ein brachiales Death Metal-Monster von der Kette gelassen. Die Produktion ist erstklassig und lässt keine Wünsche offen. Die Kieler verschrieben sich dem guten alten Todesblei und meistern diese Art des Metals mit Bravour. „Messiah Of Mutilation“ ist denkbar einfach zu umschreiben: „So wollen wir das hören!“ Es growled, knallt, schreddert und fiedelt auf hohem Niveau.

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Incubator „LieBISSlieder“ 2008

Wer, wenn nicht wir? Wer, wenn nicht ich?

Verdammte Scheiße! Da sitzt man mit einem Kumpel beim Soundcheck und hört mal wieder Incubator. Ja, genau die aus dem schönen Norden unserer Republik. Mit ihren genialen Scheiben „Symphonies of Spiritual Cannibalism“ und „Mc Gillroy, the Housefly“, haben uns die Jungs in den Jahren 1991-1992 doch sehr beglückt. Dann kam „Hirnnektar“ und niemand wusste so recht, was uns Incubator damit sagen wollten? Schwer verdaulich, das Material! Tja, und wie es dann eben so ist, ruck, zuck ist eine Band aufgrund des Wahnsinns und der Masse an Neuveröffentlichungen einfach verschwunden. Leider! Fatal Error, kann ich nur sagen, denn was ich jetzt nach vielen Jahren aufgrund unseres bereits erwähnten Soundchecks gehört habe, muss hier und jetzt in Worte gefasst werden.

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